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Agentur für Arbeit tritt Kampagne „Pflege und Beruf“ bei Beruf & Chance

Ennepe-Ruhr.
Auch die Arbeitsagentur Hagen beteiligt sich an der kreisweiten Kampagne „Pflege und Beruf“. Damit ist ein wichtiger Arbeitgeber dem Verbund beigetreten.

Immer mehr Berufstätige kümmern sich neben ihrer Arbeit um die Pflege von Familienangehörigen. Im Ennepe-Ruhr-Kreis sind es bereits rund zehn Prozent. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflegetätigkeiten nehmen wir sehr ernst. Wir wissen, was unsere Mitarbeiter leisten, die sich dieser Doppelbelastung jeden Tag stellen müssen, und bieten Unterstützung“, betont Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, die auch für die fünf EN-Arbeitsagenturen zuständig ist. „Als neues Unterstützungsmitglied der kreisweiten Kampagne ,Pflege und Beruf’ dokumentieren wir diese Einstellung ab sofort auch öffentlich.“

Vor wenigen Tagen unterzeichnete Helm offiziell die Beitrittsurkunde zur kreisweiten Kampagne des Netzwerkes Wiedereinstieg. Die Arbeitsagentur ist damit das kreisweit 15. Mitglied der Initiative, die sich für Menschen einsetzt, die Familienmitglieder pflegen und so durch Beruf und Pflege doppelt belastet sind. Christa Beermann, Demografiebeauftragte und Koordinatorin des Netzwerks Wiedereinstieg beim EN-Kreis, begrüßt sehr, mit der Agentur für Arbeit Hagen einen weiteren großen Unterstützer gefunden zu haben: „Nur Unternehmen, die sich basement mit dem demografischen Wandel verbundenen Herausforderungen stellen, werden zukünftig Chancen haben, gute Mitarbeiter zu finden und zu halten. Dabei spielt die Berücksichtigung der häuslichen Pflege von Angehörigen eine ganz wichtige Rolle.“

Um betroffene Mitarbeiter zu unterstützen, gibt es bei der Agentur für Arbeit Hagen neben vielfältigen Teilzeitvarianten sowie Telearbeit auch einen Organisationsservice, der eine individuelle Unterstützung und eine Notfallbetreuung bereithält. Zusätzlich stehen feste Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

Unternehmen müssen reagieren

„Als Unterstützer der Kampagne appelliere ich auch an andere Unternehmen, sich damit zu beschäftigen“, erklärte Helm. Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sei eine Herausforderung, die bereits heute weite Teile der Belegschaften betrifft und noch an Bedeutung gewinnen wird. Unternehmen würden auf diese Entwicklung reagieren müssen. Ohne Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie liefen sie Gefahr, so Helm, qualifizierte Mitarbeiter zu verlieren.

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