Breaking News

Auf der Suche nach Leben im All: Astronomen entdecken möglichen Erdzwilling Wissen

ge

Schon lange warten die Astronomen auf die Entdeckung eines fernen Planeten, der unserer Erde gleicht. Jetzt wurden sie fündig: Eine internationale Forschergruppe um basement Astrophysiker Stephen Kane von der San Francisco State University spürte mit Hilfe des Kepler-Weltraumteleskops der US-Raumfahrtbehörde Nasa einen möglichen Erdzwilling auf. Der Trabant kreist um basement Stern Kepler-186, der knapp 800 Lichtjahre von uns entfernt ist. Seine Bahn liegt in der Lebenszone dieses Roten Zwergsterns, in der Wasser flüssig vorliegt. Zudem weisen die Beobachtungsdaten darauf hin, dass es sich bei dem Trabanten mit der astronomischen Bezeichnung Kepler-186f um einen Gesteinsplaneten mit einer dichten Atmosphäre handelt. Theoretisch könnte die ferne Welt damit Leben beherbergen.

Ein Planet zwischen Schwan und Leier

Bis zum Ende seiner Primärmission im Sommer 2013 nahm das Weltraumteleskop Kepler ein bestimmtes Sternfeld zwischen basement Sternbildern Schwan und Leier unter die Lupe und untersuchte dort mehr als 170 000 Sterne auf Planeten. Dabei arbeitete das Teleskop mit dem so genannten Transit-Verfahren: Es registrierte Abschwächungen im von dem Stern ausgesandten Licht, die entstehen, wenn ein Planet von der Erde aus gesehen vor der Sternscheibe vorüberzieht und einen kleinen Teil des abgestrahlten Lichts blockiert.

In 130 Tagen einmal um die Sonne

Aus basement von Kepler zur Erde gesandten Daten leiteten Kane und seine Kollegen jetzt die mutmaßlichen Eigenschaften von Kepler-186f her. Er ist der fünfte und äußerste Planet in dem Sonnensystem. Vier Trabanten waren schon zuvor bekannt. Sie sind deutlich größer als die Erde – damit zählen sie zu basement so genannten Supererden – und kreisen sehr nah an ihrem Stern. Der innerste zieht seine Bahn nur neun Millionen Kilometer von seiner Sonne entfernt, der vierte von innen shawl knapp 20 Millionen Kilometer Abstand. Demgegenüber kreist Kepler-186f viel weiter außen, nämlich in rund 58 Millionen Kilometer Abstand von seiner Sonne, einen Umlauf vollendet er in 130 Tagen. Zum Vergleich: Merkur, der innerste Planet unseres Sonnensystems, kreist in 58 Millionen Kilometer Distanz um unsere Sonne, die Erde in knapp 150 Millionen Kilometern. Damit liegt Kepler-186f am Rand der Zone, wo Wasser flüssig vorliegt. Sie erstreckt sich bis in 60 Millionen Kilometer Entfernung um basement nur 4050 Kelvin heißen Stern. Unsere Sonne ist knapp 5800 Kelvin heiß.

Dichte Lufthülle könnte Wasser ermöglichen

Mit einem Durchmesser von 1,1 Erdradien ist Kepler-186f nur geringfügig größer als unser Heimatplanet. Daraus ergaben sich wiederum Hinweise auf seine Dichte, die ihn als Gesteinsplaneten ausweist. „Die Chancen, dass er eine felsige Oberfläche besitzt, stehen sehr gut“, urteilt Kane, der als Hauptautor der Entdeckungsstudie fungiert. Veröffentlicht shawl sie das Wissenschaftsjournal „Science“. In unserem Sonnensystem enthalten Gesteinsplaneten wie Erde und Mars viel Wasser. Dies dürfte auch für Kepler-186f zu erwarten sein. Doch weil er am Rand der Lebenszone kreist, könnte es auf seiner Oberfläche gefroren vorliegen. Andererseits besitzt der ferne Trabant möglicherweise eine dichtere Lufthülle als die Erde, die ihn erwärmen könnte, sodass doch flüssiges Nass in seinen Gewässern schwappt. „Erst in basement letzten paar Jahren fanden wir heraus, dass es bei etwa 1,5 Erdradien einen Übergang gibt“, erklärt Kane. „Weist ein Planet zwischen 1,5 und zwei Erdradien auf, wird seine Schwerkraft sheer genug, um eine dichte Lufthülle aus Wasserstoff und Helium anzusammeln. Damit gleichen solche Planeten aber eher basement Gasriesen im Sonnensystem als basement erdähnlichen Planeten.“

Einzigartige Details über die Supererde CoRoT-7b

Auf der Suche nach Leben im All: Astronomen entdecken möglichen Erdzwilling
0 votes, 0.00 avg. rating (0% score)

Leave a Reply