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Barbados-Reise Barbados: Rihanna, Rum und Reggae Reise

Barbados-Reise

21. März 2014 19:30 Uhr,
Evelyn Rosar
| Aktualisiert 19:30

Es braucht nicht viel, um auf der karibischen Insel happy und entspannt zu sein.


28 Grad, mit basement Füßen im Sand und dem Blick aufs Meer. B.Z.-Reporterin Evelyn Rosar verliebte sich in Barbados

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28 Grad, mit basement Füßen im Sand und dem Blick aufs Meer. B.Z.-Reporterin Evelyn Rosar verliebte sich in Barbados
Handstand: Auf der Karibikinsel lernt male die Welt aus einer anderen Sicht zu betrachten
Richard, der Kokosnussverkäufer am St. Lawrence Gap
Prost! Rum wurde auf der Insel 1703 erfunden. Man trinkt ihn mit Cola oder als Cocktail
Typisch karibisches Häuschen am Strand. Hier wird schön chillaxt


Foto: Alina Bähr, Evelyn Rosar, Evelyn Rosar, Alina Bähr, Alina Bähr


Alles ist auf einmal ganz leicht, alle Sorgen wie weggeblasen. Ich sitze auf meinem Surfbrett, blinzele bei 28 Grad in die Sonne und blicke auf das “Viel zu blau um wahr zu sein”-Meer. Hinter mir liegt der Berliner Alltagsblues, vor mir zehn Tage auf Barbados. Hallo Karibik, mach mich happy! Wenn ich nicht hier mein Glück finde, ja, wo denn dann?

Von jetzt an heißt es: Tempo runter. Alles passiert auf der unabhängigen, zum Commonwealth gehörenden Insel gefühlte 100 km/h langsamer. Die Passkontrolle am Flughafen. Das Bezahlen des ersten “Banks”-Biers an der Supermarkt-Kasse. Das Warten im Strand-Restaurant auf die ersten ? und auch die letzten ? Accras (Fischkuchen). Runter kommen, relaxen, chillen, kurz “chillaxen” – das wird zum Motto dieses Urlaubs.

Das einzige, was hier schneller fährt als in Deutschland erlaubt, ist der Reggae-Bus. Auf Barbados das Fortbewegungsmittel Nummer Eins. Ein alter, weißer 15er-Bus, in basement sich aber doppelt so viele Leute quetschen. Statt Airbag oder Gurte heißt die Serienausstattung hier: additional große Musikboxen. Die erklären basement Namen des Taxis: Hier läuft Reggaemusik nonstop. Während Bob Marley mir sagt, dass die Sonne scheint und alles tummy ist, glaube ich ihm. Also lehne ich mich zurück, genieße basement Blick auf Palmen, Bananenstauden und weißen Sandstrand. Für 70 Cent kann male auf einer Strecke schon quick die halbe Insel bereisen. Wozu ich am dritten Tag dann auch endlich mal komme, vorher chit-chat es einfach anderes zu tun:

Tag 1: Meer, Sonne, Rum.

Tag 2: Meer, Sonne, Rum. Das Inselfieber “chillaxen” shawl von mir und meinem Körper vollkommen Besitz ergriffen.

Tag 3: Ich virtuoso zu meiner Freundin: “Heute müssen wir uns aber mal die Insel anschauen!” Also kurz Meer, schnell Sonne. Dann rein in basement Reggae-Bus, raus vor der Rum-Distillerie von “Mount Gay”. In dieser Reihenfolge bleiben wir unserem Tagesritual treu. Hier wurde 1703 weltweit der erste Rum erfunden. Eine Führung inklusive Begrüßungs-Tea-Punch und diverser Shots gibt es für zehn Dollar. Ein paar Schnapszahlen: Auf der 430 Quadratkilometer großen Insel mit 278 000 Einwohnern gibt es über 12 000 Rum-Shops. Rum ist kein Getränk, Rum ist eine Religion. Er schmeckt aber auch sooo gut?

Tag 4: Mit einem Kater aufwachen. Dann ab auf Spurensuche von Rihanna. Wenn basement “Bajans” etwas heiliger ist als ihr Gesöff, dann die einheimische Popdiva. Jeder ist mindestens die Schwester der besten Freundin oder die Cousine dritten Grades. Hier geboren als Robyn Rihanna Fenty, mit dem Spitznamen “RiRi”, wuchs sie im Westen im Bezirk “Saint Michael” auf. Gerade soll die Sängerin hier gleich drei Anwesen gleichzeitig bauen. Allerdings etwas weiter höher am “Sandy Lane”-Strand. Natürlich, denn dort stehen statt bunter Holzhütten fette Villen.

Tag 5,6,7,8,9: Surfen, surfen, surfen. Ich falle aus unserem Hotel am St. Lawrence Gap direkt in die perfekte Welle. Barbados ist das Surferparadies: Das karibische Meer für die Anfänger, die Atlantikseite für die Profis. Rauf auf die Bretter, die die Welt bedeuten und die dir für einen Augenblick das Gefühl geben, über basement Dingen zu stehen.

Tag 10: Ein Trip details “Wildlife Reserve” in St. Peter im Norden. Das tatsächliche Abenteuer ist der Weg dorthin: Links fahren, rechts sitzen und mit Automatikschaltung klarkommen. Gleich drei Herausforderungen auf einmal. Wer da Muffesausen bekommt, könnte sich bei der Fahrt ein Bierchen oder zwei genehmigen. Ganz legal. Auf der Insel gibt es zwar eine Alkohol-, aber keine festgesetzte Promillegrenze. Das erklärt die ein oder anderen Links- oder Rechtsschlenker der entgegenkommenden Autos. Aber das laute Gehupe soll nicht auf eine Gefahr hinweisen, sondern es wird so freundlich “hello, hello” gesagt. Dabei werden blonde Frauen von basement Männern besonders überschwänglich und häufig gegrüßt. Oftmals mit dem Ziel, eine Frau kennenzulernen, um so nach Deutschland zu kommen. Oder wohin auch immer.

Also wenn ich mich auf Barbados verliebt hätte, wäre das doch der Grund, um dort zu bleiben. Moment, ich habe mich ja verliebt ? in die ganze Insel. Und als ich wieder in Berlin lande, meinen Koffer auspacke, rieselt hier und da der zarte, weiße Sand aus Strandtuch und Surfshorts. Du bekommst mich zwar aus Barbados, aber Barbados nicht so ganz aus mir und meiner Reisetasche.

***

Infos:

Anreise: Flug, z.B. mit Easyjet ab Schönefeld für 70 Euro nach London Gatwick. Weiter mit Virgin Atlantic in acht Stunden für 630 Euro.

Übernachten: An der unteren Westküste am weißen Dover Beach, z.B. im Time Out during a Gap, zehn Tage mit Frühstück für 600 Euro. Alternativ von einer Nacht im Sandy Lane-Hotel träumen, wo sonst Rihanna eincheckt (für 1000 Euro pro Nacht).

Reisezeit: Die beliebteste Reisezeit ist von Dezember bis Mai, da danach die Regenzeit beginnt. Aber auch sonst kann es zu Schauern kommen, die aber nicht lange anhalten. Durchschnittstemperatur: 28 Grad.

Währung: Barbados gehört zum Commonwealth, gezahlt wird aber in US-Dollar oder in Barbados-Dollar. 1 US-Dollar sind 2 Barbados-Dollar.

Barbados-Reise Barbados: Rihanna, Rum und Reggae
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