BSI-Sicherheitstest: 3 Millionen Deutsche gehackt

//BSI-Sicherheitstest: 3 Millionen Deutsche gehackt

BSI-Sicherheitstest: 3 Millionen Deutsche gehackt

Offizielles Update vom 07.04.2014:

Das BSI benachrichtigt die Betroffenen eines der größten Daten-Diebstähle der letzten Jahre. Dabei wurden rund 18 Millionen Nutzerkonten gestohlen, darunter auch Daten von 3 Millionen Deutschen. Mit dem offiziellen BSI-Sicherheitstest können Sie sofort herausfinden, ob ihre E-Mail-Adresse auch betroffen ist.. Sofern Sie noch keine Informations-Mail vom BSI erhalten haben, sollten Sie den Check sofort ausführen.
Das BSI schreibt:
“Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
(BSI) informiert angesichts eines erneuten Falles von großflächigem Identitätsdiebstahl betroffene Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Die Staatsanwaltschaft Verden (Aller) hat dem BSI einen Datensatz mit rund 21 Millionen E-Mail-Adressen und Passwörtern zur Verfügung gestellt.

Nach technischer Analyse und Bereinigung durch das BSI verblieben rund 18 Millionen von Identitätsdiebstahl betroffene E-Mail-Adressen, darunter rund 3 Millionen deutsche E-Mail-Adressen. Die Inhaber der E-Mail-Adressen werden vom BSI in Zusammenarbeit mit den Online-Dienstleistern Deutsche Telekom, Freenet, gmx.de, Kabel Deutschland, Vodafone und web.de informiert. Zudem stellt das BSI wieder einen webbasierten Sicherheitstest zur Verfügung.”


Die Staatsanwaltschaft warnt: Hacker haben 18 Millionen E-Mail-Adressen inklusive Passwörtern ergaunert. Welche deutschen Nutzer betroffen sind, will das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) heute Vormittag mitteilen. Dazu wird gerade ein datenschutzkonformes Benachrichtigungsverfahren eingerichtet, das 70 Prozent der Betroffenen erreichen soll. Für die restlichen Betroffenen, die etwa ihren Mail-Server selbst hosten, wird ein Benachrichtigungsdienst eingerichtet. Neue Infos veröffentlicht das BSI heute noch.

Mindestens drei Millionen deutsche E-Mail-Adressen geknackt

Wie Spiegel Online erfahren haben will, sind Ermittler der Staatsanwaltschaft Verden auf den gigantischen Datensatz gestoßen. Nach ersten Erkenntnissen hängt der jetzige Fund mit den Ermittlungen nach dem im Januar entdeckten Datendiebstahl zusammen. Damals war eine Datenbank mit rund 16 Millionen E-Mail-Adressen und Passwörtern entdeckt worden. Nach Recherchen von Spiegel Online könnte es sich in beiden Fällen um dieselben Hintermänner, die in Osteuropa vermutet werden, handeln.

Datensätze werden derzeit vermutlich bereits aktiv missbraucht

Da viele Internetnutzer dieselbe Kombination aus E-Mail und Passwort für mehrere Dienste und nicht nur für Zugriffe auf das Mail-Konto nutzen, ist die Gefährdung im aktuellen Fall sehr hoch. Unter den 18 Millionen Datensätzen sind den Angaben zufolge drei Millionen deutsche Mail-Adressen. Usern wird geraten, ihre Passwörter in allen E-Mail-Accounts im Zweifelsfall sofort zu ändern.Denn die Cracker könnten die Logins schon jetzt missbrauchen – und damit etwa in Online-Shops auf Einkaufstour gehen.

By | 2014-04-07T15:11:52+00:00 April 7th, 2014|Wissen|0 Comments

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