Den Weg zum richtigen Beruf finden

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Den Weg zum richtigen Beruf finden

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19. März 2014

Beim “Tag der offenen Tür” der Werkrealschule Dreisamtal in Stegen gab es hilfreiche Orientierungen zum Schulwechsel.


  1. Beim „Tag der offenen Tür“ konnten sich die Schülerinnen und Schüler im Computerraum bei unterschiedlichen Programmen testen. Foto: Gerhard Lück

KIRCHZARTEN/STEGEN. Für viele Eltern, die jetzt für ihre Kinder die richtige Schule nach vier Grundschuljahren suchen, bieten die weiterführenden Schulen derzeit zahlreiche Informationsveranstaltungen an. Neugierig sind natürlich auch die betroffenen Kids und begleiten Mama und Papa zu den verschiedenen Terminen. Bei einem “Tag der offenen Tür” präsentierte sich nun auch die Werkrealschule Dreisamtal in den Stegener Schulräumen.

In der Vorbereitung dazu hatten sich ihre Lehrer und Schüler enorm viel Arbeit gemacht, um das Bildungsangebot dieses nach wie vor wichtigen Schultyps zu präsentieren. Zahlreiche Eltern und abgehende Grundschüler nutzten den “Tag der offenen Tür”, um sich ausführlich über die praxisorientierten Vorteile der Werkrealschule (WRS) kundig zu machen. Schulleiter Manfred Löffler zeigte sich im Rückblick sehr zufrieden: “Wir haben viele gute und intensive Gespräche geführt. Hilfreich war, dass auch Eltern aus St. Peter und St. Märgen zur Information ins Dreisamtal kamen.”

Aber auch die Eltern der aktiven WRS-Schüler zeigten sich begeistert von den Ausstellungen, Vorführungen und Präsentationen. Sie konnten sich beispielsweise informieren, wie es nach der 7. Klasse für ihre Kinder weitergeht. Löffler stellte fest, dass es gut sei, dass die WRS sowohl einen qualifizierten Hauptschulabschluss nach Klasse 9 als auch die Mittlere Reife nach Klasse 10 biete. Es stünden den jungen Menschen auch nach einer Berufsausbildung viele weitere Schul- und Bildungswege offen. “Das Schulsystem ist so durchlässig”, weiß Manfred Löffler, “dass es für alle offen ist.”

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Ein großes Anliegen der WRS Dreisamtal ist die richtige Berufswahl ihrer Schüler. Bereits ab der 8. Klasse werden die Jugendlichen intensiv von zwei Berufseinstiegsbegleitern mit Unterstützung der Schulsozialarbeiterin in ihrer beruflichen Findung gecoacht und begleitet. Frauke Brüstle, Martina Mödl und Thorsten Olerth – alle drei sind als Diplom-Sozialpädagogen bei der Fördergesellschaft der Handwerkskammer Freiburg angestellt – unterstützen die Jugendlichen in Einzelgesprächen und mit Angeboten.

Beim “Tag der offenen Tür” in Stegen stellten sie ihre Berufswegeplanung ausführlich vor. Sie beginnt mit einem Berufseinstiegsabend, bei dem sich Betriebe aus Kirchzarten und Umgebung vorstellen. Danach lernen die Schüler wie eine Bewerbung zu formulieren ist, welche Informationen in einen Lebenslauf gehören, in welcher Form dieser gestaltet wird und sie durchlaufen ein Telefontraining. Dann können die Schüler eine Bewerbungsmappe selbstständig erstellen und mit einem Betrieb Kontakt aufnehmen.

Für viele junge Menschen ist die große Frage, welches Berufsbild passt. Sie wird intensiv in drei Projekttagen bearbeitet. Dazu gehören ein onlinebasierter Stärke- und Schwächentest und das Üben eines Vorstellungsgespräches. Am Ende des Berufswegeplans steht vor den Osterferien ein zweiwöchiges Schülerpraktikum, in dem sich die Schüler in der täglichen Arbeit und dem jeweiligen Berufsbild erleben und so erste Erfahrungen in der realen Arbeitswelt sammeln können. “So durchlaufen die Schüler bereits ab der 8. Klasse einen beruflichen Findungsweg”, erklärt Thorsten Olerth, “um im Abgangsjahr, mit einem weiteren Praktikum, gut orientiert ihren beruflichen Weg nach der Werkrealschule beschreiten zu können.”

Rektor Manfred Löffler hofft, dass der “Tag der offenen Tür” manchen Eltern und Grundschülern aufzeigen konnte, dass im Besuch der Werkrealschule ein wertvoller schulischer Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft liegen kann.

Autor: Gerhard Lück

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    By | 2014-03-18T22:34:05+00:00 March 18th, 2014|Beruf & Chance|0 Comments

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