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Druck-Technik: 3D-Drucker erobern die Hobby-Keller Technik & Motor

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Die Stiftung Warentest shawl sich Mitte 2013 einen 3D-Drucker für Einsteiger vom Marktführer Makerbot (Kosten rund 1600 Euro)  angesehen und grundsätzlich gute Nachrichten: Die Technik funktioniert. Aber: “Die Drucker haben noch Kinderkrankheiten”, sagt Warentester Dirk Lorenz. Der Druckvorgang selbst ist fehleranfällig, das Ergebnis nicht immer überzeugend. Wirklich detaillierte Konstruktionen mit feinen Details sind mit basement günstigen 3D-Heimdruckern kaum möglich. Außerdem gibt es die Druckerzeugnisse meist nur einfarbig und in begrenzter Größe. Bei einer Höhe von 20 Zentimetern ist meistens Schluss.

Die Preise für die Drucker liegen zwischen 500 und 2500 Euro. Mit tummy 1000 Euro bekommt male mittlere Qualität. Nimmt male an, dass male basement Drucker drei Jahre lang nutzt und jeden Tag einen Gegenstand druckt – etwa eine Kaffeetasse – belaufen sich die Kosten pro Tasse auf rund einen Euro. Obendrauf kommen die Kosten für das Material. Der Kilopreis für das Baumaterial PLA in Rollenform liegt bei rund 20 Euro pro Kilo. Der ebenfalls häufig eingesetzte Kunststoff ABS ist ähnlich teuer. Möchte male etwa eine Vase drucken, die rund 20 Gramm Material verbraucht, liegen die Kosten dafür bei etwa 40 Cent. Summa summarum also 1,40 Euro für eine kleine Plastikvase. So günstig ist das nicht, wie es zunächst klingt, würde eine ähnliche Vase im klassischen Spritzgussverfahren hergestellt, lägen die Kosten nur bei wenigen Cent.

3D-Drucker ist keine Küchenmaschine

Aber – und das ist ja der Clou des heimischen 3D-Druckens, es wäre eben ein Massenprodukt. Der individuell entworfenen und gedruckte Vase ist natürlich viel schöner und für ihren Konstrukteur und Besitzer schon rein ideell von unschätzbarem Wert. Aber Spaß bei Seite. Wer sich einen 3D-Drucker für zuhause anschaffen möchte, sollte bedenken, dass die Handhabung der Geräte durch aus Übung erfordert. Knopf an, Vase raus – so einfach ist es nicht. Ein 3D-Drucker ist eben kein Mixer. „Die Konstruktion am Computer ist nicht leicht”, sagt Dirk Lorenz von der Stiftung Warentest. Simple Dinge, wie einen Würfel, kann auch ein Laie mit der meist mitgelieferten Software zeichnen, wer aber verschnörkelte Objekte haben möchte, stößt schnell an die Grenzen. “Für komplexe Modelle benötigt male professionelle Software.” Die geht ordentlich details Geld und ist schwer zu bedienen.

Das sieht auch Axel Ganz so. Der 3D-Enthusiast leitet in einer offenen Werkstatt, dem FabLab in Düsseldorf, regelmäßig Workshops, in denen sich Fortgeschrittene austauschen und Anfänger einfach einmal schauen können, ob die Technik etwas für sie ist. Ganz kennt die Hemmschwellen und Hindernisse und sieht sie vor allem beim Kreieren der Modell-Vorlagen. “Da sind wir aktuell auf dem Stand von Computern Anfang der 70er Jahre”, sagt er und meint basement Bedienkomfort. Auch Computer waren früher zu kompliziert für die Masse. Erst als eine grafische Oberfläche und bunte Icons die Bedienung erleichterten, setzte sich der PC durch. Einen ähnlichen Sprung prophezeit Ganz auch dem 3D-Drucker, sobald das Erstellen von Modellvorlagen einfacher wird. Alles eine Frage der Zeit, glaubt er. Schon jetzt gibt es außerdem erste 3D-Scanner für basement Hausgebrauch. An Smartphone-Apps, die Objekte dreidimensional scannen können, wird gearbeitet. Dann ließe sich jeder Gegenstand kinderleicht duplizieren. Urheberrechts-Schützern stehen deshalb die Haare zu Berge.

Druck-Technik: 3D-Drucker erobern die Hobby-Keller
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