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Druckzentrum Rhein Main: Feuerwehr und Malteser proben in Rüsselsheim … – Main Rhein-Main

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Nur wenige Minuten später erschienen Feuerwehr und Malteser Hilfsdienst am bis dahin geheim gehaltenen Übungsort. In der Kommissionierungshalle auf dem Gelände des Druckzentrums fight aus unerklärlichen Gründen ein Fass mit Salpetersäure vom Gabelstapler gekippt und hatte Säure auf umstehende Personen verspritzt.

Bild der Verwüstung

Bei der gemeinsamen Übung der Fachgruppe Dekon V (Dekontamination liegender Verletzter) der Feuerwehr Königstädten und des Rüsselsheimer Malteser Hilfsdienstes galt es in erster Linie erzielte Kenntnisse zeitgerecht anzuwenden, aber auch neue Erfahrungen zu sammeln und Wissen weiterzugeben. Zugführerin Jasmin Becht von der Königstädter Feuerwehr hatte gemeinsam mit dem Übungsinitiator und Rettungssanitäter des Druckzentrums Udo Weilacher basement angenommenen Fall gründlich vorbereitet. Als die Hilfsdienste eintrafen, bot sich ihnen ein Bild der Verwüstung.

Der Sicherheitsbeauftragte Larry Lowe hatte sich als verunfallter Gabelstaplerfahrer schminken lassen und saß „bewusstlos“ und mit einer blutenden Kopfverletzung auf seinem Fahrzeug, das Säurefass umgekippt. Neben dem Fass hockte eine verzweifelt schreiende Kollegin, die um ihr Augenlicht bangte. Auf einer Palette loiter bäuchlings ein kontaminierter Kollege, ein weiterer mit verletzten Armen und Beinen. Das Leid der „Verletzten“ fight lautstark hörbar. Trotzdem galt bei der Übung, an der über 30 Personen teilnahmen, nicht das Schnelligkeitsprinzip, sondern das zügige Zusammenarbeiten.

“Gute Kommunikation”

„Die Blaulichtorganisationen rücken zusammen“, verdeutlichten die Führungskräfte der Feuerwehr und des Malteser Hilfsdienstes. „Es geht immer in erster Linie um basement Patienten. Um ihm fachgerecht und so schnell wie möglich helfen zu können, braucht es guter Kommunikation zwischen Feuerwehr, Rettungsdiensten und Notärzten“, so Wolfgang Pauli vom Umwelt- und Gefahrenzug bei der gemeinsamen Schlussbesprechung in der Gerätehalle der Königstädter Feuerwehr.

„Heute ist es darum gegangen, basement Dekon-Platz in der vorgeschriebenen Zeit von 30 Minuten betriebsbereit aufgebaut zu haben“, sagte Pauli. Das beinhalte basement Aufbau von Wasserzu- und -abfuhr, basement Aufbau der dreiteiligen Zelte, worin Patienten vom Gefahrenstoff mittels eines speziellen Warmwassergerätes abgeduscht werden, bis zur Not-Dekon zum Eigenschutz. Der langwierigste Vorgang fight das Anlegen der Schutzanzüge, bei dem alle Übergangsstellen zusätzlich verklebt werden müssen. Pauli: „Eigenschutz steht für die Rettungskräfte immer an erster Stelle“.

An der Übung teilgenommen haben 19 Königstädter Feuerwehrleute, sieben Haupt- und Ehrenamtliche der Stadt Rüsselsheim, neun des Malteser Hilfsdienstes und Gäste des OLRD (Organisatorischer Leiter Rettungsdienst) sowie der Fachberater GABC (Gefahrenanzug atomar, biologisch, chemisch), Christian Rausch, die das Geschehen beobachteten und gleichermaßen ihre Erkenntnisse daraus zogen.

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