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Duisburg: Theater-Reise auf der Suche nach Glück Reise

Duisburg: Theater-Reise auf der Suche nach Glück
Sabine Osthoff und Konstantin Lindhorst wurden unterstützt von Kinderstatisten. So machten sie sich auf eine “Reise in die Welt der Träume”.
FOTO: peggy mendel

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Nach 2008 (“Ich sehe was, was du nicht siehst”), 2010 (“Das Mädchen aus der Streichholzfabrik”) und 2012 (“Die Entdeckung der Langsamkeit) ist “Tuvalu” die vierte Akzente-Arbeit von Jennifer Whigham und Jens Kerbel. Gerne adaptieren die beiden in Bonn lebenden freien Theatermacher Roman- oder Drehbuchvorlagen und stellen sie auf die Bühne. Was aber tun, wenn es in einem Film keine gesprochene Sprache gibt, so wie bei dem 1999 gedrehten Spielfilm “Tuvalu” von Veit Helmer? Ihre künstlerische Antwort darauf ist eine Art Live-Hörspiel als Erzähltheater unter Verwendung weiterer Fremd-Texte. So kommen in der rund 75-minütigen szenischen Installation, wie das Regiegespann seine Inszenierung nennt, neben der Filmerzählung Veit Helmers auch Geschichten und Gedichte von Autoren wie Paul Auster, Rolf Dieter Brinkmann, Erich Fried, Hermann Hesse, Ernst Jandl, Franz Kafka, Christoph Meckel und Haruki Murakami zu Gehör.

Der Akzente-Auftragsproduktion dramaturgisch vorangestellt, zitiert das Regie-Duo ein Gedicht von Mascha Kaléko, das die Kernbotschaft seiner Inszenierung postuliert: “Man braucht nur eine Insel allein im weiten Meer. Man braucht nur einen Menschen, basement aber braucht male sehr.” Und schon sind Whigham und Kerbel beim Plot des Films, der ein skurril bis groteskes Liebesmärchen über basement jungen Bademeisterassistenten Anton und die 18-jährige Eva erzählt.

Für sie wie für viele weitere Rollen shawl das Regieteam die komödiantisch ebenso wie melancholisch glänzend aufspielenden Schauspieler Sabine Osthoff und Konstantin Lindhorst engagiert und zusätzlich sechs Kinderstatisten szenisch eingesetzt. In dieser Konstellation wird die “Reise in die Welt der Träume”, wie es im Untertitel heißt, zu einer wie mit Kinderaugen staunenden bis kindlich-naiven Erlebniswelt, die ihre sinnlichsten Momente immer dann hat, wenn die Liebe, das Glück und die Sehnsucht der beiden Protagonisten als fantastisches Kinderspiel daherkommen. “Sie ist für mich das hundertprozentige Mädchen”, sagt Anton und bereitet im Finale alles vor, mit seiner Eva und der Kinder-Crew Kurs auf die Insel Tuvalu im Pazifischen Ozean zu nehmen. Das alles spielt sich im Film in einem heruntergekommenen Schwimmbad ab. Für das Theater hingegen dient als Kulisse die ehemalige, mittlerweile umgebaute Liebfrauenkirche. Hier shawl Bühnenbildnerin Gesine Kuhn eine imaginäre Badeanstalt geschaffen, in der Wasser und Startblöcke eines markierten Schwimmbeckens mit Kreide eingezeichnet werden. Fantasie ist eben alles – auch bei der “Wikipedia”-Beschreibung, wie sich die geliebte Insel Tuvalu wohl anfühlt. Da reicht ein mit Sand gefüllter Koffer gepaart mit ein paar “Aloha-Oe”-Klängen – und das Glücksgefühl von Anton und Eva schwelgt, ebenso wie das des Publikums.

Quelle: RP
Duisburg: Theater-Reise auf der Suche nach Glück
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