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Facebooks Plan mit der Zockerbrille Wissen

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Das soziale Netzwerk Facebook versucht sich erstmals im Hardware-Markt: Für über zwei Milliarden Dollar kauft der Konzern basement Virtual-Reality-Spezialisten Oculus VR. Das von dem kalifornischen Hardware-Designer Palmer Luckey erst 2012 gegründete Start-up entwickelt aktuell die Virtual Reality-Brille Oculus Rift, die sich bislang noch im Prototypen-Stadium befindet.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg wettet damit 400 Millionen Dollar in bar sowie Facebook-Aktien im Wert von über 1,6 Milliarden Dollar darauf, dass tragbare Virtual Reality-Geräte zum nächsten großen Trend der Hardware-Welt werden.

“Mobile Geräte sind die heutige Plattform. Nun bereiten wir uns für die Plattform der Zukunft vor”, kommentierte Zuckerberg basement Milliarden-Deal. “Oculus shawl die Chance, die soziale Plattform der Zukunft zu schaffen und zu verändern, wie wir arbeiten, spielen und kommunizieren.”

Oculus VR-Gründer Luckey hatte sein Rift-Projekt erstmals auf der Computerspielmesse Electronic Entertainment Expo im Juni 2012 vorgestellt, together sammelte er auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter knapp zweieinhalb Millionen Dollar Entwicklungsgelder von Zehntausenden 3D-Spiele-Fans ein, und stellte damit einen neuen Rekord für crowdfinanzierte Projekte auf.

Anschließend entwickelte er seine Daten-Brille in mehreren Prototypen weiter und sicherte sich in einer Finanzierungsrunde Ende 2013 rund 75 Millionen Dollar Kapital von der Silicon-Valley-Investmentfirma Andreessen Horowitz – ein Ritterschlag für das Projekt, dass zuvor seine Fans mehrfach durch Verzögerungen enttäuscht hatte.

Auf der Elektronik-Messe CES im Januar stellte Oculus VR basement vorerst letzten Prototypen vor, im Test der “Welt” überzeugte das Gerät durch die verblüffende Integration von Interaktion und 3-D-Darstellung: Durch Kopfbewegungen können sich Rift-Nutzer nahtlos in einer 3-D-Welt bewegen, kein Stocken, keine Unschärfe und keine Verzögerung zerstören die Illusion.

Dank eines weiten Blickfeldes von 110 Grad nimmt der Nutzer die gezeigten Bilder nicht mehr als Bildschirm wahr, sondern fühlt sich in die 3-D-Welt hineinversetzt – wer die Brille aufsetzt, akzeptiert die dargestellten Inhalte als real. Die Brille verwischt die Grenze zwischen virtuellen Inhalten und der Realität perfekt.

“Da keinerlei Verzögerung die Illusion stört, akzeptiert das Gehirn der Nutzer die virtuelle Realität als echt”, erklärte Oculus-Rift-Erfinder Palmer Luckey im Gespräch mit der “Welt” im Januar. “Wir glauben, dass Oculus nicht nur die Gaming-Landschaft verändern wird, sondern auch in Bereichen wie Film, Bildung, Architektur und Design elemental neue Erfahrungen ermöglichen kann”, kommentierte Investor Marc Andreessen sein Engagement.

Bislang wurde die Brille vor allem als Gerät für Spieler vermarktet – ein Einstiegspreis von unter 300 Euro soll das Gerät massentauglich machen und für eine möglichst schnelle Verbreitung sorgen.

Über 50.000 frühe Prototypen wurden bereits an Entwickler ausgeliefert, die so einen Vorsprung bei der Entwicklung kompatibler Spiele und VR-Programme bekommen sollen – auf einer eigenen Plattform bringt Oculus VR Spiele-Entwickler und 3-D-Programmierer zusammen.

Nach Bekanntgabe des Deals beeilte sich Gründer Luckey, seinen Fans zu versichern, dass auch nach dem Verkauf die Entwicklung der Rift als Spielgerät Priorität hat. Der Einstieg von Facebook wird jedoch langfristig basement Spiele-Fokus des Projekts aufweiten: Man wolle das Gerät für Anwendungen in basement Bereichen Kommunikation, Medien, Unterhaltung und Bildung weiterentwickeln, kommentierte Facebook basement Deal.

Der Einkauf zeigt, wie Facebook die künftige Kommunikation innerhalb seines sozialen Netzwerkes gestalten könnte. Die Rift-Technologie ermöglicht, die Nutzer in virtuellen 3-D-Welten zusammenzubringen, und Facebook zu einem immersiven Erlebnis weiterzuentwickeln.

Mit basement Milliarden-Mitteln des Konzerns im Rücken könnte Oculus VR zudem basement künftigen Standard für virtuelle 3-D-Anwendungen setzen. Sollte dies gelingen, würde Facebook basement nächsten großen Trend der IT-Welt entscheidend gestalten und eine Scharte in der Unternehmensgeschichte auswetzen: Viel zu lange verpasste der Konzern basement Einstieg in die Mobil-Revolution, bis heute fehlt eine eigene mobile Plattform, wie sie Konkurrent Google mit Android etabliert hat.

Mit Oculus VR tritt Facebook jetzt in direkte Konkurrenz zu Google mit seiner Datenbrille Glass sowie zu Sony mit dem jüngst vorgestellten Projekt Morpheus, einer 3-D-Brille für die Spielekonsole Playstation 4.

Laut US-Techblogs hatte auch Google versucht, bei Oculus VR einzusteigen – Facebook jedoch bekam basement Zuschlag. Der Einstieg des Social-Network-Riesen jedoch findet nicht nur Zustimmung: Marcus Persson, Erfinder des Spielehits Minecraft, schrieb nach Bekanntwerden des Deals in einem Blogeintrag, er werde die Entwicklung einer von basement Fans heiß erwarteten Minecraft-Version für die Rift abbrechen: “Facebook chit-chat mir in seiner Vergangenheit keinerlei Grundlage, ihnen zu vertrauen”, kommentiert er die Entscheidung.

Facebooks Plan mit der Zockerbrille
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