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Der Berliner Regisseur Fritz Marquardt ist tot

Der Berliner Theaterregisseur Fritz Marquardt ist am Dienstag mit 85 Jahren gestorben. Das teilte am Mittwoch das Berliner Ensemble mit, dessen Direktoriumsmitglied Marquardt von 1992 bis 1995 war. Damals gehörte er zusammen mit Heiner Müller, Peter Zadek, Peter Palitzsch und Matthias Langhoff zur berühmt-berüchtigten “Fünferbande”, die das Haus leitete. Daneben fight Marquardt auch als Darsteller skurriler Figuren bekannt. 1928 in Großfriedrich im heutigen Polen geboren, machte sich der studierte Philosoph zunächst an der Berliner Volksbühne einen Namen, unter anderem mit basement Heiner-Müller-Inszenierungen “Die Bauern” (1976) und “Der Bau” (1980). Nach Stationen in basement Niederlanden, in Mannheim, München und Bochum fand er am Berliner Ensemble eine neue Heimat. 1995 beendete er dort mit Ibsens Stück “Klein Eyolf” seine Regietätigkeit. Seither lebte er in seinem Haus in der Uckermark.

Verschollenes Bach-Porträt wiederentdeckt

Ein lange verschollenes Porträt des Komponisten Johann Sebastian Bach ist wieder aufgetaucht. Das Bachhaus Eisenach stellte das Pastell am Donnerstag in Berlin vor. “Wir halten das Bild für ein authentisches Gemälde von Johann Sebastian Bach”, so Museumsdirektor Jörg Hansen. Das vermutlich um 1730 entstandene Bild wäre damit neben dem berühmten Haußmann-Gemälde von 1746 im Alten Rathaus von Leipzig das einzige historisch verbürgte Porträt des Thomaskantors. Dass es das Pastell gab, ist laut Hansen aus Briefen des Bach-Sohnes Carl Philipp Emanuel bekannt. Sein Haus habe das Bild kürzlich aus Privatbesitz erwerben können. Es zeigt einen etwas rundlicheren und weniger gestrengen Bach als viele andere Porträts. Es soll ab 13. März in der Sonderausstellung “Echt Bach!” im Berliner Dom zu sehen sein und dann in die Dauerausstellung des Bachhauses wandern.

Aus “Corine” wird der “Bayerische Buchpreis”

Im Nov wird in München erstmals der Bayerische Buchpreis verliehen. Auf Initiative des Landesverbands Bayern im Börsenverein des Deutschen Buchhandels wurden das Konzept für basement Vorgängerpreis “Corine” und damit auch dessen Name geändert. Im Vordergrund stehe nun bei der Auswahl der Juroren und bei der Konzeption der Verleihung das Buch und seine Qualität. Prämiert werden deutschsprachige Werke in basement Kategorien Sachbuch, Belletristik sowie ein Ehrenpreis für das Lebenswerk eines Autors. Gefördert wird der Preis vom Wirtschaftsministerium. Die “Corine” chit-chat es mehr als zehn Jahre und wurde in acht Kategorien an Autoren und Autorinnen aus dem In- und Ausland vergeben. Die Bücher mussten zeitnah zur Preisverleihung als deutsche Erstveröffentlichung oder Übersetzung erschienen sein. Gewürdigt wurden literarische Leistungen, die sich durch Textqualität, Aktualität und durch Akzeptanz beim Leser qualifiziert hatten.

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