Finanzen Kompakt

//Finanzen Kompakt

Finanzen Kompakt

Versicherer wollen 2016 niedrigeren Garantiezins

Die deutschen Versicherer plädieren dafür, den Garantiezins bei Lebensversicherungen erst Anfang 2016 zu senken. “Wir brauchen Zeit für eine technische Umstellung”, sagte der Präsident des Branchenverbands GDV, Alexander Erdland, in Berlin. Der Garantiezins spiegelt die Rendite wider, die Lebensversicherungskunden über die gesamte, oft jahrzehntelange Laufzeit ihrer Policen sicher erwarten können. Das Bundesfinanzministerium will ihn schon zum 1. Januar 2015 auf 1,25 von 1,75 Prozent senken, wie das auch führende Versicherungsmathematiker empfohlen haben. Denn den Versicherern fällt es wegen der niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt immer schwerer, ausreichende Gewinne zu erwirtschaften, um ihre Zusagen an die Kunden zu erfüllen. Man habe Verständnis dafür, dass der Garantiezins sinken solle, wenn die Marktzinsen weiter niedrig seien, sagte Erdland. Die Branche brauche aber Vorlauf, um ihre Computersysteme (IT) anzupassen. Die Versicherer müssten bereits die Umstellung der IT für die Einführung der neue Kapitalregeln (“Solvency II) zum 1. Januar 2016 schultern. Das Bundesfinanzministerium setzt den offiziell als Höchstrechnungszins bezeichneten Garantiezins jährlich in Abstimmung mit der Finanzaufsicht BaFin fest.

Preise auf höchstem Stand seit über zwei Jahren

Die Preise für Kaffee und Kakao sind in dieser Woche auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren geklettert. Die Sorge vor einem starken Rückgang des Kaffeeangebots aus Brasilien habe den Preis für die Kaffeesorte Arabica seit Anfang Januar um 80 Prozent steigen lassen, erklärten Experten der Commerzbank. Die wichtigsten Kaffee-Anbaugebiete Brasiliens – dem größten Kaffee-Anbauland der Welt – leiden seit Jahresbeginn unter extremer Dürre. Die Trockenheit in Brasilien trifft die Kaffeepflanzen in einer wichtigen Wachstumsphase, weshalb die Kaffeebohnen abzufallen drohen oder deutlich kleiner ausfallen könnten. Auch der Kakaopreis zog nach mehreren Wochen des Stillstands wieder an und erreichte in dieser Woche den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren. Die Nachfrage nach Kakao steigt immer weiter, während das Angebot eingeschränkt ist: Die Plantagen in den wichtigsten Kakao-Anbauländern Elfenbeinküste und Ghana werden immer älter.

Gesundheitskonzern will Aktien billiger machen

Der Gesundheitskonzern Fresenius will die Zahl seiner Aktien verdreifachen und die Papiere damit attraktiver für Kleinanleger machen. Der Preis der Fresenius-Aktie würde sich damit rechnerisch von 106,50 Euro auf 35,50 Euro je Papier verringern. Durch den Schritt wolle der Konzern den Handel seiner Aktie fördern und noch breite Anlegerkreise anlocken, sagte Fresenius-Chef Ulf Schneider. Das Unternehmen habe sich dazu entschlossen, weil sich der Kurs seiner Aktie in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdreifacht habe. Die Fresenius-Hauptversammlung soll am 16. Mai grünes Licht für den Aktiensplit im Verhältnis 1:3 geben.

By | 2014-03-16T07:56:54+00:00 March 16th, 2014|Finanzen|0 Comments

About the Author:

Leave A Comment