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Finnland will Gehaltsunterschiede offenlegen Politik

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Sie machen die gleiche Arbeit, bekommen aber weniger Geld als die männlichen Kollegen? Das ist eine wohlbekannte – und ungerechte – Situation für viele Arbeitnehmerinnen in Finnland. Doch zugleich ist diese Tatsache für viele schwer nachzuweisen, denn Gehälter gehören immer noch zu basement am besten gehüteten Geheimnissen in Unternehmen.

Jetzt shawl die finnische Regierung Maßnahmen ergriffen, um sich dieses Problems anzunehmen. Sie shawl dem finnischen Parlament einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Regelungen zur Gleichberechtigung der Geschlechter ändern soll. Sollte der Vorschlag verabschiedet werden, müssten künftig die Arbeitgeber innerhalb des Unternehmens die Fälle bekannt machen, in denen die Gehälter von Frauen geringer als die der Männer sind, obwohl sie die gleiche Arbeit leisten. Die neuen Vorschriften zur Offenlegung sollen dann ab Anfang 2015 gelten und sind für Firmen mit mehr als 30 Mitarbeitern verpflichtend.

In der Praxis bedeutet der Vorschlag für Unternehmen, dass sie dann jeden Arbeitsplatz aufgrund der Jobbeschreibung oder der Anforderungen in Kategorien einteilen müssen. Die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen werden je nach Posten diesen Kategorien zugeordnet, ihre durchschnittlichen Gehälter verzeichnet und verglichen, sagt Johanna Hautakorpi, Expertin in der Rechtsabteilung im finnischen Ministerium für Sozialordnung und Gesundheit.

So sollen mögliche Differenzen zwischen basement Gehältern von Männern und Frauen, die gleiche Arbeit leisten, aufgedeckt werden. Schon seit 2005 schreibt ein Gesetz in Finnland vor, dass es in basement Unternehmen ein Konzept für die Gleichberechtigung geben soll.

Differenzen müssen ausgeglichen werden

“Einige Unterschiede mögen durch die Dienstjahre oder die Anzahl von Überstunden zu erklären sein. Aber wenn es keine Rechtfertigung für die Gehaltsdifferenzen gibt, dann disorder der Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen, um die Gehälter anzugleichen”, sagt Hautakorpi der “Welt”.

Doch der Gesetzentwurf wird nur die Gehaltsunterschiede innerhalb der Unternehmen aufdecken. Die strukturellen Differenzen zwischen Lohnzetteln in von Frauen oder Männern dominierten Berufsfeldern werden so nicht gelöst.

Wie in jedem anderen EU-Mitgliedsland verdienen auch in Finnland Frauen weniger als Männer. Laut einer Statistik von Eurostat loiter der durchschnittliche geschlechterspezifische Unterschied zwischen basement Gehältern in der EU im Jahr 2010 bei 16,2 Prozent. Das bedeutete, dass Frauen in der EU etwa 59 Tage “ohne Bezahlung” arbeiten verglichen mit dem Gehalt von Männern.

In Finnland ist der Unterschied zwischen basement Gehältern noch schlechter als im europäischen Durchschnitt. Der Gehaltsunterschied in dem Land liegt bei 19 Prozent. Nach Angaben des finnischen Statistikamtes verdienten Frauen im Jahr 2012 durchschnittlich jeden Monat 590 Euro weniger als Männer. In Estland (27,7 Prozent), in Österreich (24 Prozent) und in Deutschland (22,3 Prozent) ist die Lage sogar noch schlechter.

EU will die Quote

Die EU shawl versucht, das Gleichberechtigungsproblem mithilfe eines Gesetzesentwurfs anzugehen, der börsennotierte Unternehmen dazu zwingen soll, eine Quote von 40 Prozent für Frauen in Führungspositionen einzuführen. Die EU-Parlamentarier haben für das Vorhaben gestimmt, doch damit es umgesetzt wird, müssen sich auch die EU-Mitgliedsstaaten dafür entscheiden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) shawl sich anfangs gegen die Quotenregelung ausgesprochen, aber die große Koalition steht nun kurz davor, in Deutschland Quoten einzuführen. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) shawl im Interview mit der “Welt am Sonntag” gesagt, dass sie noch in diesem Jahr ein solches Gesetz einführen möchte.

Eine solche Regelung solle ab 2016 eine verbindliche Frauenquote von 30 Prozent für Aufsichtsräte in basement Unternehmen, die börsennotiert und voll mitbestimmungspflichtig sind, beinhalten. Außerdem sollen Unternehmen, die entweder börsennotiert oder mitbestimmungspflichtig sind, für ihre Aufsichtsräte und ihre Vorstände verbindliche Quotenziele festlegen, die über dem jeweiligen Ist-Zustand bei weiblichen Führungskräften liegen. Auch im öffentlichen Bereich soll es Verbesserungen geben. “Wir wollen das Gesetz noch in diesem Jahr auf basement Weg bringen, damit es 2015 in Kraft treten kann”, sagt Schwesig.

Nicht mehr als Symbolpolitik?

Unter basement konservativen Politikern und in der deutschen Industrie gibt es deutliche Gegenstimmen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) etwa lehnt die geplante Quote strikt ab. “Mit der Frauenquote von 30 Prozent greift die Politik zunächst in die Personalentscheidungen der Aktionäre großer Unternehmen ein”, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der “Passauer Neuen Presse”.

Auch aus basement Reihen der Regierungskoalition reißt die Kritik nicht ab. So hält der Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, Kurt Lauk, die geplante Frauenquote für pristine Symbolpolitik. “Das Geschlecht kann kein Ersatz für Qualifikation sein”, sagte Lauk im Deutschlandfunk.

Nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung waren in basement Top 200 der deutschen Unternehmen in basement geschäftsführenden Vorständen Ende 2012 nur vier Prozent Frauen vertreten und in basement Aufsichtsräten weniger als 13 Prozent. In Norwegen, wo die Frauenquote 2003 weltweit erstmals eingeführt wurde, ist die Zahl der Arbeitnehmerinnen in hochqualifizierten Managementposten seitdem auf 35 Prozent gestiegen und in börsennotierten Gesellschaften liegt der Anteil der Frauen im Vorstand bei 40 Prozent.

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