Fußball: Wegen "Kinderhandel": Transferverbot für FC Barcelona – Ist ter Stegen …

//Fußball: Wegen "Kinderhandel": Transferverbot für FC Barcelona – Ist ter Stegen …

Fußball: Wegen "Kinderhandel": Transferverbot für FC Barcelona – Ist ter Stegen …

Zürich (SID) – Der Fußball-Weltverband FIFA hat den spanischen Meister FC Barcelona wegen Verstößen gegen die Transferbestimmungen bei minderjährigen Spielern hart bestraft. Die Katalanen dürfen in den kommenden beiden Transferperioden keine Spieler verpflichten – damit könnte auch der Transfer des Torhüters Marc-André ter Stegen von Borussia Mönchengladbach betroffen sein. Barcelona muss zudem 370.000 Euro bezahlen, der spanische Verband RFEF 410.000 Euro. Barca kündigte allerdings am Mittwochabend an, Einspruch einzulegen.

Ter Stegens Berater Gerd vom Bruch sagte dem SID: “Sie können definitiv davon ausgehen, ter Stegen wird nicht arbeitslos. Ich bin kein Jurist, die Frage ist, ob bereits geschlossene Verträge noch gültig sind oder unter das Transferverbot fallen.” Weiter führte er aus: “Zwar hat Marc-André noch einen gültigen Vertrag bei der Borussia, aber ich mir kann nicht vorstellen, dass er dort bleibt.”

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Auch ter Stegen selbst äußerte sich. “Ich habe davon noch nichts gehört und ich weiß nicht, was ihr jetzt von mir wollt. Ich will dazu nichts sagen. Fakt ist: ich werde Borussia auf jeden Fall im Sommer verlassen”, sagte der Keeper am Mittwoch dem Kölner Express. Sein Vertrag bei der Borussia läuft regulär noch bis zum 30. Juni 2015.

Die FIFA-Disziplinarkommission ahndete mit diesen Sanktionen Vergehen zwischen 2009 und 2013. In dieser Zeit habe Barcelona bei zehn Minderjährigen gegen die Bestimmungen verstoßen. Der Klub wie der spanische Verband erhielten zudem eine FIFA-Rüge.

 

By | 2014-04-03T02:35:05+00:00 April 3rd, 2014|Sport|0 Comments

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