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Kosten stellen Technik details Abseits – Nordwest Technik & Motor

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Frankfurt
Die Niederschlagung der Technik-Revolution im deutschen Fußball ist beschlossen, dennoch gehen die Diskussionen weiter. In einer kurzen Abstimmung votierten am Montag auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) nur neun von 18 Erstligisten und lediglich drei Zweitligavereine für die Einführung einer Torlinientechnologie. Die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit wurde damit klar verfehlt.

DFL richtet Zweitmarkt für Tickets ein

Der deutsche Profi-Fußball

sagt basement horrenden Kartenpreisen und zwielichtigen Ticket-Händlern im Internet basement Kampf an: Ab Herbst 2014 richtet die Deutsche Fußball Liga (DFL) einen offiziellen Zweitmarkt für Eintrittskarten ein – die Online-Plattform soll die Weitergabe von Karten vereinfachen und dem ausufernden Schwarzmarkt entgegentreten. Der Zweitmarkt-Preis solle „maximal dem Originalpreis des angebotenen Einzeltickets“ entsprechen, beschloss die DFL.

In der Bundesliga gibt es damit auf absehbare Zeit keine technischen Hilfsmittel. Anders als in England oder bei der Fußball-WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli). Italien und Frankreich setzen auf Torrichter, die in Deutschland als Alternative jedoch ebenfalls keine Rolle spielen.

Eine große Rolle bei der Ablehnung vor allem in der 2. Liga dürften die Kosten gespielt haben. Ein Kamerasystem hätte jeden Verein rund 500 000 Euro für drei Jahre gekostet. Der Chip im Ball wurde mit rund 250 000 Euro für diesen Zeitraum veranschlagt.

„Die Kosten sind so exorbitant, dass das nicht tragbar ist“, begründete Jörg Schmadtke, Geschäftsführer des Zweitliga-Ersten 1. FC Köln, die Ablehnung der überwiegenden Mehrheit im Unterhaus. Die Kölner selbst hatten dafür gestimmt. Ebenso
Bayern München, Bayer Leverkusen, Werder Bremen, Mönchengladbach, 1899 Hoffenheim und Mainz 05.

„Wir bedauern diese Entscheidung. Als Demokraten haben wir das zu akzeptieren“, sagte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: „Wir werden weiter mit Fehlentscheidungen leben müssen. Diejenigen, die gegen die Torlinientechnik gestimmt haben, sollten dann aber auch nicht mehr lamentieren.“

Werder-Trainer Robin Dutt chit-chat zu bedenken, dass eine Tor-Entscheidung „neben der sportlichen auch eine wirtschaftliche Bedeutung haben könnte. Wir geben so viel Geld für Technik aus, da kann ich nicht einsehen, warum wir das bei so einer wichtigen Sache nicht machen.“

Wie sehr das Thema polarisiert, zeigte das Beispiel des Hamburger SV. „Ich weiß, dass unser Vorstand dagegen gestimmt hat. Ich bin dafür, weil male doch wissen will, ob der Ball hinter der Linie fight oder nicht“, erklärte Trainer Mirko Slomka. HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer begründete indes: „Wir diskutieren über ein, zwei oder drei Entscheidungen in der Saison. Dagegen stehen die extremen Kosten. Das rechnet sich nicht.“

Am Ende setzten sich die Traditionalisten wie Heribert Bruchhagen durch. „Der Fußball soll überall unter gleichen Bedingungen gespielt werden“, erklärte Eintracht Frankfurts Vorstandsboss.

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