LED-Technik senkt den Stromverbrauch

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LED-Technik senkt den Stromverbrauch

Bereits im Februar 2012 hatten die Stadtverordneten das Thema aufgegriffen und die Erarbeitung eines Energiekonzeptes beschlossen. Seitdem ist viel geschehen. Zunächst erfolgte die energetische Bestandsaufnahme und die Bewertung des Verbrauchs. Die Kommune verfügt immerhin über 37 Einrichtungen einschließlich sieben Festplätzen. Hinzu kommen mehr als 1500 Straßenleuchten.

Die Arbeiten am Konzept erfolgten größtenteils selbst. In der Bauverwaltung kümmert sich vor allem Britta Kopischke um die Energie. Sie meldet auch jährlich die aktuellen Verbrauchswerte der Barnimer Energiegesellschaft mbH, die daraus eine Energiebilanz für den gesamten Landkreis Barnim erstellt.

“Vor allem die Straßenbeleuchtung hat ein hohes Energieeinsparpotenzial”, weiß Britta Kopischke. Zum Einsatz kommt daher seit dem Jahr 2012 nur noch die LED-Technik. 48 Stück gibt es bereits.

In Hirschfelde wurden die alten Quecksilberdampfleuchtmittel durch Energiesparlampen ersetzt. Der Stromverbrauch sank dort von 32 Megawattstunden (MWh) auf zwölf MWh. Eingesetzt werden ferner auch sogenannte Induktionsleuchtmittel, unter anderem im Werneuchener Gewerbegebiet. Nach der Testphase ergaben auch hier die Messungen eine Einsparung von rund 60 Prozent. “Perspektivisch hoffen wir, dass die LED-Technik noch billiger wird”, sagt Bürgermeister Burkhard Horn. Insgesamtsank der Stromverbrauch bei der Straßenbeleuchtung von 551 MWh im Jahr 2012 auf 521 MWh im letzten Jahr. In diesem Jahr hat die Stadt Werneuchen 80 000 Euro für die Straßenbeleuchtung im Haushalt eingestellt.

Auch bei der Wärmeenergie konnte der Verbrauch verringert werden. Britta Kopischke spricht von rund zehn Prozent. Möglich wurde das vor allem durch verschiedene Maßnahmen wie die Dämmung von Rohren in der Grundschule, die Erneuerung von Anlagen oder auch die Fassadendämmung an der Kita Tiefensee. “Unsere Häuser sind eigentlich auf dem neuesten Standard”, so der Verwaltungschef. Weitere Einsparungen seien daher nur noch schwer möglich. Eine Maßnahme sei aber noch am Dorfgemeinschaftshaus in Schönfeld geplant.

Die Stadt Werneuchen produziert übrigens sechsmal so viel Strom, wie sie selbst verbraucht. In einem kreislichen Ranking steht die Kommune damit derzeit auf dem zweiten Platz. Überdies beteiligt sich die Stadt an einer Einkaufsgemeinschaft für Energie – seit Januar bezieht sie Ökostrom von den Stadtwerken in Frankfurt (Oder).

By | 2014-04-15T09:44:38+00:00 April 15th, 2014|Technik & Motor|0 Comments

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