Oberndorf a. N.: Fast schon ein "zweiter Beruf"

//Oberndorf a. N.: Fast schon ein "zweiter Beruf"

Oberndorf a. N.: Fast schon ein "zweiter Beruf"

Bürgermeister Acker erklärte, die Berichte hätten aufgezeigt, dass auch in den zurückliegenden zwölf Monaten wieder eine umfangreiche und sehr gute Arbeit geleistet worden sei. Er bedankte sich für den vorbildlichen Einsatz der Feuerwehr im Interesse und zum Wohl der Bürger. Das Stadtgebiet sei zwar von den Unwetterkatastrophen weitgehendst verschont geblieben, aber man habe Überlandhilfe in betroffenen Gebieten geleistet. Acker überbrachte den Dank von Oberbürgermeisterin Bosch aus Reutlingen und von Bürgermeister Peter Boch von der Nachbargemeinde Epfendorf. Mit der Einstellung von 560 000 Euro im Vermögenshaushalt habe man sich um einen effektiven Feuerschutz in Oberndorf bemüht und gezeigt, wie wichtig eine gute Fahrzeug- und Geräteausstattung für die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr sei.

Kreisbrandmeister Mario Rumpf betonte in seinen Grußworten, dass er das Ehrenamt der Feuerwehrleute von anderen Ehrenämtern abtrenne. Dies zum Einen wegen der großen Verantwortung, zum Anderen aber auch, weil dieses Amt auf Grund der qualifizierten Ausbildung mit einem zweiten Beruf zu vergleichen sei. Allein die Grundausbildung nehme für jeden Neueinsteiger 100 Stunden in Anspruch. Das schrecke doch manchen ab. Rumpf macht sich Gedanken, ob man in der Zukunft noch ausreichend Personal bekomme. Die Feuerwehr lebe von der Motivation und den Anstrengungen jedes Einzelnen.

Bevor Stadtkommandant Dieter Flügge 19 neue Frauen und Männer bei der Feuerwehr der Gesamtstadt begrüßen konnte, ging der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Bernhard Schönemann, noch auf verschiedenen Themen ein. Er sprach die neue Unform an, die die Feuerwehr bekommen soll und machte sich Gedanken über die Versorgung der Floriansjünger im Alter oder bei Krankheit.

Für großes Bürgerengagement als Dienst an den Mitbürgern wurden verdiente Feuerwehrleute ausgezeichnet:

Für 25 Jahre Feuerwehrdienst wurden geehrt: Timo Wössner und Peter Eger (beide Hochmössingen). 40 Jahre dabei sind Rolf Schittenhelm (Boll) und Hans-Jörg Deeg (Oberndorf). Die Auszeichnung des Landkreises Rottweil in Silber erhielt für seine 20-jährige übergeordnete und ehrenamtliche Tätigkeit als “Sprechfunkausbilder” Siegmar Brückner. Die Auszeichnung “Dank und Anerkennung” des KFV-Rottweil überreichte dessen Kreisverbandsvorsitzender Berhard Schönemann an Günter Benedix. Er trat vor 49 Jahren in die Jugendfeuerwehr ein und leitete diese auch 14 Jahre lang. Benedix war als verantwortlicher Kreisausbilder und Truppführer mehr als 25 Jahre lang tätig und war 20 Jahre Mitglied des Ausschusses. Befördert wurde der stellvertretende Abteilungskommandant von Boll, Bernd Schmid. Er trägt ab sofort den Dienstgrad eines Oberbrandmeisters.

By | 2014-04-14T21:24:26+00:00 April 14th, 2014|Beruf & Chance|0 Comments

About the Author:

Leave A Comment