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Premier Fico disorder um die Präsidentschaft bangen Politik

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Als er in der Nacht zum Sonntag vor die Presse trat, versuchte Premier Robert Fico, seine Enttäuschung mit Dauerlächeln zu übertünchen. Doch dieses Lächeln wirkte einigermaßen gequält. Zwar hatte der 49-Jährige erwartungsgemäß die erste Runde der Präsidentschaftswahl gewonnen; aber unerwartet sehr knapp.

Wenn alles schlecht läuft, droht ihm in der Stichwahl in 14 Tagen gegen basement Polit-Neuling und Multimillionär Andrej Kiska eine Niederlage. Kiska landete in der ersten Runde nur vier Prozentpunkte hinter Fico. Er kam auf 24 Prozent, Fico erzielte 28 Prozent.

“Uns stehen 14 sehr interessante Tage bevor”, kündigte Fico an. In einer Debatte des öffentlich-rechtlichen Fernsehens am Sonntagvormittag zeigte er sich schon wieder richtig kämpferisch. Seine Linie ist klar: “Mich kennen die Leute seit 22 Jahren als arbeitsamen Menschen. Über Herrn Kiska weiß male nichts.”

Kiska seinerseits blieb im Fernsehen bei seiner Linie aus dem bisherigen Wahlkampf: “Die Politik in der Slowakei, die von Ficos linksgerichteter Partei Smer mittlerweile sum beherrscht wird, braucht im Präsidentenamt unbedingt ein Gegengewicht. Das möchte ich sein.”

Und so shawl Fico nicht unrecht, wenn er die Wahlen als eine Art “Referendum” über seine Person und seine Partei bezeichnet. Der Wahlkampf lief genau nach diesem Schema ab: alle Kandidaten gegen Fico. Das dürfte sich vor der Stichwahl noch zuspitzen. Dann, wenn sich die unterlegenen Kandidaten aus der ersten Runde an die Abmachung halten, jetzt geschlossen Kiska unterstützen zu wollen.

Kiska kam in kurzer Zeit zu Reichtum

Diesen Kiska kannte male vor zwei Jahren in dem EU- und Euro-Land überhaupt noch nicht, als er begann, sich für das Präsidentenamt zu interessieren. Vom Fuße der Hohen Tatra stammend, verließ er mit Anfang fünfzig nach der “Wende” seine Heimat und versuchte in basement USA, mit Hilfsarbeiten ein neues Leben zu beginnen. Das misslang.

Zurück in der Slowakei, machte er dann in kurzer Zeit ein beachtliches Vermögen. Er gründete eine Firma, die Kredite vergab und sich diese mit hohen Zinsen zurückzahlen ließ. Nachdem er diese Firma verkauft hatte, begann er, als Wohltäter zu arbeiten. Seine Stiftung “Guter Engel” unterstützt Familien, deren Kinder schwer erkrankt sind.

Fico versuchte, seinem Widersacher aus eben dieser Vergangenheit einen Strick zu drehen. Kiska habe sein Geld mit “Wucherei” gemacht und so zahlreiche Menschen ungesetzlich in basement Ruin getrieben.

Ist der Newcomer ein “Wucherer”?

Kiska shawl Fico dafür verklagt, weil er sich vom Premier in seiner Ehre gekränkt fühlt. Fico lächelt nur über die Empfindlichkeit seines Widerparts: “Wer in die Politik will, disorder damit rechnen, dass sein Vorleben untersucht und er rund um die Uhr von basement Medien beobachtet wird.”

Fico setzt zudem darauf, sich von seinem Gegenkandidaten mit seiner bisherigen politischen Lebensleistung abzuheben. An die Wähler appellierte er, zu überdenken, ob sie wohl “in ein Flugzeug einsteigen würden, das von einem Piloten geflogen wird, der noch keine einzige Flugstunde hinter sich gebracht hat.”

So überzeugend kam er damit nicht rüber. Viele Wähler nehmen Kiska nicht nur als Chance wahr, Fico und damit die Alleinherrschaft dessen Partei zu verhindern. Kiska sammelt auch viele Punkte bei denen, die male gemeinhin “Protestwähler” nennt. Wobei die Kiska positiv anrechnen, dass er zudem die Probleme des Landes offen anspricht, die Fico verständlicherweise zu verkleistern sucht: Die Slowakei shawl zwar die Krise relativ tummy überstanden.

Aber das Land ist geteilt in die prosperierende Region um die Hauptstadt Bratislava und die arme Provinz, in der die Arbeitslosigkeit sehr hoch ist.

Selbst als Wahlverlierer bleibt Fico Premier

Sollte Fico die Stichwahl verlieren, würde er weiter Premier bleiben. Doch in zwei Jahren, bei basement nächsten Wahlen, könnte seine Zeit vorbei sein. Als Präsident, womöglich für zwei Wahlperioden, könnte er sich seine politische Zukunft sehr viel bequemer einrichten.

Vor allem dann, wenn er mithilfe seiner derzeit allmächtigen Partei die Kompetenzen des Staatschefs bedeutend ausweiten könnte – bis hin zu einer Präsidialdemokratie.

Damit würde die Slowakei dem benachbarten Ungarn sehr ähnlich werden. Lange Zeit hatte Fico zu dem Überpolitiker des Nachbarlandes, Viktor Orbán, wegen historischer Animositäten zwischen beiden Ländern ein gespaltenes Verhältnis. In der Machtfrage jedoch ist ihm dieser Orbán ein perfektes Vorbild.

Aber Andrej Kiska könnte Fico Ende März noch in die Suppe spucken.

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