Reise-Filmprojekt: 30 Mal Kolumbien in 30 Sekunden

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Reise-Filmprojekt: 30 Mal Kolumbien in 30 Sekunden

Als der Filmemacher Christian Suhr zu einem einmonatigen Backpacking-Trip nach Kolumbien aufbrach, hatte er einen Plan. Er wollte das Erlebte für seine Freunde zuhause festhalten. Daraus ist die Reihe “30 Seconds Columbia” entstanden. In 30 Clips von 30 Sekunden Länge hielt Suhr seine Eindrücke fest. Die Filme drehte er mit einem Smartphone. Wir zeigen die zehn besten Videos.

Vor allem die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen beeindruckte den 35-Jährigen während seiner Reise. Am Playa Blanca im Nordosten Kolumbiens lebte er mehrere Tage am Strand. Die Familie Caraballo betreibt dort ein Hostel. Das jüngste Familienmitglied, die fünfjährige Melanie, führt den Gast aus Berlin in diesem Clip durch ihr Zuhause.

Doch zurück zum Anfang der Reise: Dass es nach Kolumbien gehen würde, war Christian Suhr bis wenige Tage vor dem geplanten Start noch gar nicht klar. Denn Suhr liebäugelte auch mit Kambodscha, Thailand und Vietnam. Am Ende traf sein Neffe Jon die Entscheidung für ihn. Das sind die ersten Eindrücke von Suhrs Aufbruch nach Südamerika.

Das erste Ziel seiner Reise: die kolumbianische Hauptstadt Bogota. Am dritten Tag nach seiner Ankunft erkundete Suhr die Millionenstadt mit dem Rad. Dafür buchte er eine Tour beim Radtourunternehmen von Mike Ceasar – einem nach Kolumbien ausgewanderten US-Amerikaner. Zusammen mit zwei Australierinnnen, drei Amerikanern und einem Briten durchradelten sie die Metropole.

An seinem letzten Tag in Bogota machte Suhr in einem der Slums halt. Er war mit Kolumbianern unterwegs, die ihn dazu drängten weiterzufahren: “Es waren ein paar komische Gestalten an einer Ecke aufgetaucht, die uns beobachteten”, erinnert sich Suhr. Dennoch gelang es ihm diese berührenden 30 Sekunden in der Tristesse einzufangen.

Für Sehenswürdigkeiten lässt sich Christian Suhr auf seinen Reisen wenig begeistern. Ihn interessieren die Menschen vor Ort. Auf einer Straße in Medellin, Kolumbiens zweitgrößter Stadt, wollte ihm eine alte Frau Kaugummis verkaufen. Suhr spendierte ihr einen Kaffee und kam mit ihr ins Gespräch.

By | 2014-04-21T03:34:04+00:00 April 21st, 2014|Reise|0 Comments

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