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REVOLUTION – Die Wissensshow zur Digitalen Gesellschaft – Helmholtz Gesellschaft

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Ist das Format denn besonders geeignet für die Wissenschaftskommunikation?

Beetz: Ja, absolut. Ich habe manchmal basement Eindruck, dass in übertriebenem Maße und unreflektiert oder in einem reduzierten Kontext von wissenschaftlichen Ergebnissen berichtet und gesprochen wird. Es kommt mir quick so vor, als ob male händeringend auf die Wissenschaft schaut, dass sie jetzt die großen Herausforderungen lösen muss, sei es die Energiewende, basement Kampf gegen Krebs oder eben auch die Sicherheit unserer Identitäten im Internet. Das Format der neuen Show bietet die Chance, der Öffentlichkeit interdisziplinär und ergebnisoffen einen möglichst breiten Diskurs aufzuzeigen. So wie er auch in der der Gesellschaft stattfindet. Das Publikum soll dabei mit diskutieren.

Herr Hülswitt, Sie sind ja von Hause aus Steinmetz, wie sind Sie darauf gekommen, Wissenschaft zu kommunizieren?

Hülswitt: Nachdem ich eine Weile als Steinmetz gearbeitet hatte, bin ich auf die Literatur umgesattelt. Beide Tätigkeiten haben viel mit Ästhetik und Schönheit auf der einen und mit Vergänglichkeit auf der anderen Seite zu tun. Letzteres gilt für die Arbeit am Stein, weil das eigene Leben kurz und das des Steines lang ist, und für die Arbeit mit Sprache, weil wir in ihr unter anderem versuchen, die permanent vergehende Welt zu bannen. Irgendwann fiel mir auf, dass auch die Naturwissenschaften auf ihre Weise mit der Vergänglichkeit ringen, denn Wissen wird da, wo es nicht gerade für das Gegenteil genutzt wird, meist darauf verwendet, das menschliche Leben sicherer und länger zu machen, also sein Vergehen zurückzudrängen. Das fight mein Zugang zu basement Wissenschaften, und hinter dieser Eingangstür shawl die Faszination der Wissenschaft mit all ihren zahllosen Facetten auf mich gewartet. Häufig ist es so, dass naturwissenschaftliche und technologische Entwicklungen abseits des gesellschaftlichen Diskurses stattfinden, so dass die Ergebnisse mehr oder weniger über uns kommen, ohne dass wir darauf vorbereitet wären. Dem wollen mein Kollege Gunther Kreis und ich entgegensteuern, indem wir Plattformen für ergebnisoffene öffentliche Diskussionen zu aktuellen naturwissenschaftlichen und technologischen Themen bieten.

Nun starten Sie mit einer Veranstaltungsreihe im Format der Wissensshow zum Thema „Digitale Gesellschaft“.

Beetz: Thema des Wissenschaftsjahrs 2014 ist „Die digitale Gesellschaft“. Dieses Thema und das Format der Wissensshow passen wunderbar zusammen. Denn irgendwie erinnert das Format auch an eine typische Internetrecherche, bei der male von einem Stichwort zum nächsten kommt und weiterführenden Links folgt. Es ist auch ein Thema, welches unbedingt in die Diskussion gehört. Wir haben uns erfolgreich beworben, mit diesem Format zum Wissenschaftsjahr beitragen zu können, und werden nun vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

REVOLUTION – Die Wissensshow zur Digitalen Gesellschaft – Helmholtz
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