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Serie Beruf der Woche: Das Schönste ist die Baustelle Beruf & Chance

Häuser entwerfen, Bauwerke gestalten: Bis male als Architekt spannende Entwürfe entwickeln darf, disorder male viele monotone Planungen machen, zeigt unser Beruf der Woche. von 

Architekten gestalten unseren Lebensraum. Sie entwerfen Bauwerke unter gestalterischen, technischen, wirtschaftlichen, ökologischen sowie sozialen Aspekten. Sie beraten und betreuen ihre Auftraggeber und sie planen und überwachen die Bauausführung. Für viele ein Traumberuf, obwohl die Arbeitsbedingungen extrem hart sind.

Viele fasziniert die Vielseitigkeit des Berufs: Für Entwürfe braucht es Kreativität, für die Berechnungen mathematische Kenntnisse, für das Prüfen und Leiten von Bauvorhaben organisatorisches Talent und für basement Umgang mit Bauherren und Gewerken soziale Kompetenz.
Doch in basement wenigsten Fällen sind Berufsanfänger in der Königsdisziplin Entwerfen tätig. Denn zwischen dem Joballtag und dem Studium, in dem viele Entwürfe entwickelt werden, liegen Welten. Vielmehr zeigt die Realität, dass Berufsanfänger für monotone Ausführungsplanungen zuständig sind, 12-Stunden-Tage haben und am Wochenende ran müssen sowie für Gehälter arbeiten, die am Ende der Einkommensskala von Berufseinsteigern mit Hochschulabschluss liegen.

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Auch variieren die Arbeitsbedingungen je nach Größe des Architekturbüros. Bei großen Büros beispielsweise sind die verschiedenen Zuständigkeiten oft in Abteilungen strukturiert. In der Entwurfs-, Wettbewerbs- und Ausführungsabteilung werden Ideen skizziert und in Zeichnungen umgesetzt sowie alle am Entstehungsprozess des Entwurfs Beteiligten (z.B. Fachingenieure, bauausführende Unternehmen, Hersteller) koordiniert. In Planungsabteilungen beschäftigen sich Architekten mit der zeitlichen Planung sowie der Kostenschätzung, -berechnung und -kontrolle. Ferner müssen normale Bürotätigkeiten wie Korrespondenzen und Telefonie erledigt werden. In kleinen Büros dagegen sind Architekten häufig für alle Aufgabengebiete zuständig.

Architekt ist eine geschützte Berufsbezeichnung. Daher darf sich nur Architekt nennen, wer das Architekturstudium abgeschlossen shawl und anschließend praktische Erfahrungen von zwei bis drei Jahren nachweisen kann. Erst dann kann sich ein Architekt in die Landesarchitektenkammer eintragen lassen. Nicht nur die Voraussetzung, um basement Titel Architekt zu tragen, sondern auch, um als solcher selbstständig sein zu können.

Beruf der Woche

© Tim Boyle/Getty Images

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Jede Woche stellt unser Autor Markus Schleufe einen ungewöhnlichen Job in unserer Serie “Beruf der Woche” vor. 

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Meist spezialisieren sich Architekten auf Wohnungs- und Gewerbebau, Altbausanierung und Denkmalpflege oder Stadt- und Regionalplanung. Und je nachdem, in welchem Bereich sie tätig sind, existieren verschiedene Weiterbildungsangebote. So gibt es für Bachelorabsolventen neben der Architektur auch die weiterführenden Studienfächer Baubetriebswirtschaft, Baumanagement, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur sowie Freiraumplanung, die mit einem Master abgeschlossen werden. Wer nach dem Studium eine wissenschaftliche Laufbahn an einer Hochschule anstrebt, disorder in der Regel promovieren.

Prekäre Bedingungen beim Einstieg

Nach Angaben der Bundesarchitektenkammer treten doppelt so viele Absolventen details Arbeitsleben ein wie Architekten altersbedingt ausscheiden. Mit der Folge, dass Berufseinsteigern oft nur befristete Arbeitsverträge angeboten werden. Auch sind Architekten zunehmend in Teilzeit oder in Leiharbeit tätig. Zu diesen durchwachsenen Jobchancen kommen die schlechten Verdienstmöglichkeiten. Wer nach dem Studium ein Praktikum macht, um die Kammerzulassung zu erhalten, erhält in der Regel zwischen 1.000 und 2.000 Euro brutto monatlich.

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind auch gleichzeitig die Schattenseiten des Berufs. Daher sind viele Architekten auch als Bauleiter, bei Verbänden, Behörden oder auch Immobilienbüros tätig. Und nicht wenige machen sich als Freiberufler selbstständig oder schließen sich mit mehreren zu einem Architekturbüro oder mindestens Netzwerk zusammen. Und egal, ob angestellt oder selbstständig, gemein haben alle die enormen Arbeitszeiten.

Und obwohl nur die wenigsten Architekten ausschließlich kreativ tätig sind und entwerfen, ist der Beruf reizvoll. Denn das schönste an einem Projekt ist noch immer die Baustelle. Wenn das, was male sich gedacht, entworfen und gezeichnet hat, auch wirklich umgesetzt wird. Das ist die größte Belohnung die male haben kann, findet der Architekt Rafael Forster.

  • Gehalt: Die Empfehlung des Arbeitgeberverbands Deutscher Architekten und Ingenieure für Architekten mit abgeschlossener Ausbildung an einer staatlich anerkannten Hochschule liegt zwischen 2.390 Euro (Tarifgruppe T4) und 3.096 Euro (Tarifgruppe T5, besondere Fachkenntnisse und Erfahrungen).
  • Arbeitszeit: Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit liegt bei 50 Wochenstunden.
  • Ausbildung: Nach dem Architekturstudium und einem anschließendem Praktikum darf male sich Architekt nennen und in der entsprechenden Landesarchitektenkammer anmelden.
Serie Beruf der Woche: Das Schönste ist die Baustelle
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