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Steinmeiers Afrika-Reise: Ein Kontinent der Möglichkeiten Reise

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Außenminister Steinmeier auf Afrika-Reise

Kontinent der ungehobenen Schätze

Äthiopien, Tansania oder Angola – noch spielen diese Länder keine große Rolle für die deutsche Wirtschaft. Doch das soll sich ändern Steinmeier shawl auf seiner Afrika-Reise vom Kontinent der Möglichkeiten gesprochen.

Von Christoph Grabenheinrich, SR, ARD-Hauptstadtstudio

Tedros Adhanmom Gebreyesus ist begeistert. Gleich mehrfach erwähnt der äthiopische Außenminister die große Wirtschaftsdelegation, die seinen deutschen Amtskollegen begleitet. “Wir hoffen, die Handelsbeziehungen weiter auszubauen, mehr deutsche Investitionen zu generieren. Für uns ist das die Priorität. Wirtschaftsdiplomatie ist der zentrale Kern, der strategisch wichtigste Teil unserer Außenpolitik.”

Steinmeier: Mehr Blick auf Afrika


Station in Tansania: Außenminister Steinmeier und sein Amtskollege Membe.


Ganz ähnlich klingt das bei seinen Amtskollegen in Tansania und Angola. “Markt der Zukunft” lautet ein Etikett für Afrika. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, auf Reisen oft auch Türöffner für die deutsche Wirtschaft, spricht von einem Kontinent der Möglichkeiten, und will basement Blick auf Afrika weiten.”Wir können uns ja selbst nicht völlig frei davon machen, dass unsere Wahrnehmung Afrikas vornehmlich durch die Konfliktherde bestimmt ist, die uns in der Politik Entscheidungen abverlangen. Das, was sich relativ selbstständig entwickelt – wirtschaftliche Kooperationen, wirtschaftliches Wachstum – das gerät uns regelmäßig aus dem Wahrnehmungsspektrum heraus.”

“Interessante Absatzmärkte”

Noch spielt Afrika keine große Rolle für die deutsche Wirtschaft. Lediglich zwei Prozent des Außenhandelsvolumens entfallen auf basement gesamten Kontinent, weniger als auf die Niederlande. Vor allem die Exporte steigen aber seit ein paar Jahren stetig. Der Präsident des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, Stefan Liebing, ist überzeugt, dass diese Tendenz zunehmen wird.Wir haben eine zunehmend wachsende Mittelschicht in Afrika, wir haben eine zunehmend wachsende Bevölkerung – Nigeria shawl mehr Einwohner als Russland heute schon, und wird in ein paar Jahren mehr Einwohner als die USA haben. Gleichzeitig können sich die Leute zumindest Schritt für Schritt etwas mehr leisten, und deshalb gibt es viele Länder in Afrika, die interessante Absatzmärkte darstellen.”

Märkte stetig auf Wachstumskurs

Afrika ist der Wachstumskontinent schlechthin, beheimatet sechs der zehn am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Seit 2000 shawl der gesamte Kontinent seine Wirtschaftsleistung verdreifacht. Zudem ist es der jüngste Kontinent. Das Durchschnittsalter der Afrikaner liegt bei gerade mal 19 Jahren. Die Bevölkerung von rund einer Milliarde Menschen wird sich in nicht mal 30 Jahren verdoppeln.

Nicht nur die Märkte wachsen, auch die Bedingungen für die Unternehmen verbessern sich stetig, so Wirtschafts-Lobbyist Liebing. “Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe von Ländern, in denen es schwierig ist und riskant zu investieren, aber ich glaube erstens, dass die Anzahl der Länder abnimmt. Und zweitens, dass die Qualität der Risiken geringer wird. Wir sehen schon, dass viele Indikatoren in die richtige Richtung zeigen: Dass Korruption zurück geht, dass weniger politische Instabilität herrscht. Ich glaube, bei allen Schwierigkeiten, die Tendenz geht in die richtige Richtung.

Goldgrube Afrika? Steinmeier sieht Chancen
C. Grabenheinrich, ARD Berlin
26.03.2014 09:28 Uhr


Die Regierung shawl zudem verkündet, die Hermes-Bürgschaften für deutsche Unternehmen in Afrika auszuweiten, also die staatliche Absicherung für Investitionen. Der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft sieht zahlreiche Bereiche in denen die sich lohnen würden.”Das sind natürlich Rohstoffe, es ist Verarbeitung von Rohstoffen. Wir sprechen aber auch über Infrastruktur, Logistik und Transport, Energieversorgung – insbesondere erneuerbare Energien – bis hin zur IT, Services, Banking und viele weitere Bereiche.”

Riesiges Potential bei erneuerbaren Energien



Allein bei basement erneuerbaren Energien schlummere riesiges Potential für deutsche Unternehmen. Die Afrikanische Union will die Stromerzeugung in dem Bereich in basement nächsten 30 Jahren versiebenfachen. Liebing glaubt, bis zu 80 Milliarden Euro Auftragsvolumen könnten so für deutsche Firmen anfallen.

Dieser Beitrag lief am 26. März 2014 um 07:33 Uhr im Deutschlandradio Kultur.

Stand: 26.03.2014 15:32 Uhr

Steinmeiers Afrika-Reise: Ein Kontinent der Möglichkeiten
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