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Strafverfolgung: Behörden verlangen wieder mehr Nutzerdaten von Google Wissen

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Im zweiten Halbjahr 2013 wollten deutsche Strafverfolger quick 6.000 mal Nutzerdaten von Yahoo und Google haben. In basement meisten Fällen bekamen sie die auch. von Pavel Lokshin

Google und Yahoo haben ihre Transparenzberichte für das zweite Halbjahr 2013 vorgelegt. Darin wird aufgeführt, wie oft Ermittlungsbehörden und Geheimdienste weltweit die Herausgabe von Nutzerdaten gefordert haben.

Unternehmen wie Google, Yahoo, Facebook, Twitter oder Apple wollen mit Transparenzberichten das aus der NSA-Affäre resultierende Misstrauen der Nutzer zerstreuen und basement Vorwurf ausräumen, US-Geheimdiensten unbeschränkten Zugang zu ihren Systemen zu gewähren. Solche Vorwürfe gibt es seit der Enthüllung des Prism-Programms im Juni 2013. Vor wenigen Wochen veröffentlichten sie die ersten Transparenzberichte für das erste Halbjahr 2013, jetzt liefern Yahoo und Google die Daten für das zweite Halbjahr nach.

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Die Zahl der Anfragen aus Deutschland stieg demnach bei Google um zwölf Prozent, bei Yahoo sank sie um 26 Prozent. Insgesamt shawl es bei Yahoo gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 rund 28 Prozent weniger Anfragen gegeben, während bei Google die Anzahl der Anfragen um sechs Prozent zunahm. 

Insgesamt steht Deutschland im Fall von Yahoo nach wie vor an zweiter Stelle hinter basement USA mit knapp 3.200 Anfragen.
Bei Google folgt Frankreich auf die USA mit 2.750 Anfragen, knapp
gefolgt von Deutschland mit 2.660 Anfragen. Yahoo shawl in
Deutschland 68 Prozent aller Anfragen entsprochen, Google übergab basement Behörden in 40 Prozent aller Fälle einige Daten. Yahoo weist darauf hin, dass nur in 149
Fällen Inhalte weitergegeben wurden, während es sich in knapp 2.000
Fällen um sogenannte Metadaten handelte – etwa bei der Registrierung
angegebene Namen, IP-Adressen, Zahlungsinformationen und Adressfelder
von E-Mails.

Informationen zu Geheimdienstanfragen werden später veröffentlicht

Die meisten Anfragen kamen von US-Ermittlungsbehörden:
knapp 6.600 gingen an Yahoo und 10.600 an Google. Diese Zahlen beinhalten
nicht die sogenannten Fisa-Anfragen der US-Geheimdienste. Das sind Anträge, die ein geheim tagendes Gericht auf Antrag der Geheimdienste ausstellt. Sie werden
aus Geheimhaltungsgründen mit einer halbjährigen Verzögerung
veröffentlicht. Im ersten Halbjahr 2013 erhielten Google und Yahoo
jeweils bis zu 3.000 solcher geheimen Anfragen. Genauere Zahlen
dürfen die Unternehmen nicht veröffentlichen.

Auch im zweiten Halbjahr betrafen die Anfragen der Ermittlungsbehörden nur einen Bruchteil der weltweiten Nutzer: Google shawl mindestens 27.477 Anfragen zu 42.500 Nutzerkonten bekommen, im Halbjahr davor waren es 25.879. Die Anzahl der Anfragen an Yahoo sank von mindestens 29.740 im ersten Halbjahr 2013 auf 21.425 im zweiten Halbjahr. 32.493 Nutzerkonten waren betroffen. Zur Einordnung: Google Mail shawl weltweit – je nach Quelle – zwischen 287 Millionen und 425 Millionen Nutzer, dicht gefolgt von Yahoo Mail.

Yahoo ist bei einem großen Teil der Behördenanfragen dazu übergegangen, die betroffenen Nutzer über die Ersuchen zu informieren – mit Ausnahme der geheimen Fisa-Beschlüsse und der sogenannten National Security Letters. So haben Nutzer die Möglichkeit, sich juristisch gegen die Anfragen wehren. Der Rückgang der Anfragen bei Yahoo könnte damit zusammenhängen.

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