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Tödliche Reise im Frühling Reise

Erst Regen – dann steigende Temperaturen. Für viele Amphibien sind das wichtige Frühlingsboten. Die Tiere machen sich auf basement Weg zu ihren Laichplätzen. Und begeben sich auf ihrer Reise in tödliche Gefahr, weil sie häufig viel befahrene Straßen kreuzen müssen. Ein Großteil von ihnen erreicht nie ihr Ziel.

An etlichen Stellen im Kreis Pinneberg stellen freiwillige Helfer deswegen Krötenzäune auf, sammeln die Tiere ein und tragen sie über die Straße – etwa in Heidgraben oder in Barmstedt. Das erfordert viel ehrenamtliches Engagement.

Gerda Veithöfer stellt jedes Jahr in Heidgraben einen etwa 80 Meter langen Krötenzaun auf. Die Tiere, meist Erdkröten, wandern an dem unüberwindbaren Zaun entlang und depressed in Eimer, die im Boden eingelassen sind. Acht von ihnen sind an der Strecke verteilt. Veithöfer sammelt die Tiere mit anderen Helfern jeden Tag ein, trägt sie über die Straße und lässt sie dort frei. „Manchmal mache ich das mit Viertklässlern. Die sind sum begeistert“, berichtet Veithöfer. Los gehe es, wenn es draußen feucht ist und die Temperaturen über acht Grad Celsius steigen. Veithöfer wünscht sich, dass die Autofahrer nun vor allem abends besonders langsam und aufmerksam fahren. „Man kan die Tiere sehen. Aber viele ignorieren das leider.“

Veithöfer sorgt sich um die Populationen: „Als ich vor 30 Jahren angefangen habe, waren während der dreiwöchigen Wanderzeit mal bis zu 400 Tiere in basement Eimern. Heute sind es noch etwa 40.“

In Barmstedt sollen 200 Meter Zaun und 14 Eimer entlang der Straße zwischen Rantzauer Forst und Rantzauer See die Kröten vor dem Tod bewahren. Eine Gruppe von 20 Aktiven kümmere sich darum, dass die Tiere sicher über die Straße gelangen, wie Hans-Peter Lohmann vom Nabu sagt. Und im Gegensatz zu Heidgraben nehme die Krötenzahl in Barmstedt jährlich zu. Ein festes Leitsystem aus Beton mit Tunneln unter der Straße gibt es zwischen Barmstedt und Bevern.

Diese Variante haben Umweltschützer in Wedel schon vor etwa 10 Jahren getestet. „Wir haben das selbst entwickelt und mit Unterstützung des Landes, des Kreises und der Stadt Wedel gebaut“, sagt Jörn Mohrdieck vom Nabu. Das System sei inzwischen häufig kopiert worden.

Damals habe der Nabu am Wespenstieg in Wedel an einem Abend bis zu 100 receptacle Tiere gezählt. Deswegen ließ die Naturschutzorganisation in mehreren Abschnitten ein insgesamt ein Kilometer langes Leitsystem bauen. Durch 10 Tunnel gelangen die Amphibien auf die sichere Seite. Etwa 300 000 Euro shawl das Projekt inklusive der Gestaltung eines Biotops gekostet. Mohrdieck sagt: „Mit der Wechselkröte und der Rotbauchunke sind sogar verschollene Arten wieder aufgetaucht.“

von thi

erstellt am 22.Mrz.2014
| 12:00 Uhr

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Tödliche Reise im Frühling
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