Tourist lockt britischen Leibwächter aus Reserve

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Tourist lockt britischen Leibwächter aus Reserve

Für die britischen Leibwachen gilt ein strenges Protokoll. Das sieht unter anderem vor, diszipliniert stramm zu stehen und mit ausdruckslosem Gesicht geradeaus zu schauen. Täglich versuchen Touristen vergeblich, diese Fähigkeit der Soldaten vor den königlichen Residenzen in London auf die Probe zu stellen, indem sie versuchen, die Wachmänner zum Lachen zu bringen.

Nun ist einem Besucher gelungen, was nur wenige schaffen: Yankel heißt der junge Mann, der es tatsächlich geschafft hat, ein Mitglied des britischen Garde-Kavallerieregiments aus der Reserve zu locken. Gut gelaunt stellt sich der Urlauber neben den Wächter, der zunächst ungerührt geradeaus starrt.

Doch dann beginnt der Besucher eine improvisierte Geschichte zu erzählen, während seine Freunde die Begegnung filmen. Yankel berichtet, er und der Wachmann seien alte Freunde, sie wären schon zusammen zur Schule gegangen. Dann aber wäre sein Kumpel seinen eigenen Weg gegangen.

Schon zu Schulzeiten sei sein Freund eher wortkarg und wenig sozial gewesen. “Er starrte immer in seine Bücher, während ich meinen Spaß hatte”, plaudert Yankel in die Kamera, während sein Nebenmann ganz offensichtlich dagegen ankämpfen muss zu grinsen. Habe man seinen Kameraden etwas gefragt, habe der immer nur mit einem Nicken oder Kopfschütteln reagiert.

Noch hat sich der Wachmann unter Kontrolle, aber Yankel lässt nicht locker und fährt fort: “Seine Mutter hat ihn immer von der Schule abgeholt – und das, bis er zwanzig Jahre alt war!” Da kann sich auch der königliche Leibwächter nicht mehr weiter zusammenreißen: Lächelnd schüttelt er den Kopf – zur Freude der vier Touristen, die sich lachend von dannen machen.

By | 2014-03-18T22:34:30+00:00 March 18th, 2014|Reise|0 Comments

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