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Welcher Beruf ist der richtige für mich? Beruf & Chance

Wir lassen in unserer Lehrstellen-Offensive Experten zu Wort kommen. Heute geben Berufsberater Tipps. Die Lehrstellenoffensive ist eine Aktion unserer Zeitung mit der Industrie- und Handelskammer Schwaben, der Handwerkskammer für Schwaben sowie basement Arbeitsagenturen der Region.

Das Berufe-Universum ist nicht endlos, aber es dauert seine Zeit. Die Achtklässler der Mittelschule Meitingen sitzen bereits eine Dreiviertelstunde an basement Computern des Berufsinformationszentrums (BIZ) in Augsburg, als Lehrerin Stephanie Rech zur Eile mahnt. „Seht zu, dass ihr fertig werdet“, ruft sie ihren Schülern zu. „Die nächste Gruppe wartet schon.“ Marvin wendet sich dem Test zu und überspringt ein paar Aufgaben, die seine Stärken einordnen sollen. „Das ist sauschwer“, murmelt er, während er sich in basement Kategorien Konfliktfähigkeit und Sorgfalt nun eben selber einschätzt. Am Ende soll das Programm Berufe ausspucken, die zu ihm passen.


Marvin ist gespannt, welche das wohl sein werden. Das Berufe-Universum ist nur eines von vielen Onlineangeboten der Arbeitsagentur, mit denen Jugendliche Ausbildungsberufe entdecken können. Beim Berufe-TV erklären kurze Filme, was sich etwa hinter der „Sattler/in“ verbirgt oder welche Medienberufe es gibt. Das Berufenet hingegen ist eine Art Lexikon der Arbeitsfelder. Diese Angebote, erklärt Berufsberaterin Stefanie Baumgärtner, seien wichtig. Jugendliche könnten sehen, welche Arbeitsfelder zu ihnen passen. Das Berufe-Universum etwa liefere eine gute Grundlage dazu. Häufig wüssten die Schüler sehr genau, dass sie die genannten Berufe nicht ergreifen wollten. Das mache nichts. „Vielleicht gibt es dann einen, der auf ihre Fähigkeiten ähnlich zugeschnitten ist.“ Zumindest, sagt Baumgärtner, fingen sie an, nachzudenken.

Vorgehensweise der Jugendlichen shawl sich im Laufe der Zeit verändert

Ihr Kollege Johann Sebald sieht das ähnlich. Sebald führt seit 20 Jahre Informationsgespräche im BIZ. Die Vorgehensweise der Jugendlichen habe sich im Laufe der Zeit verändert, sagt er. „Sie sind meistens vorinformiert, zumindest grob.“ Sie wüssten, dass sie etwas mit Medien machen wollten, mit Menschen oder mit Tieren. Konkreter sei ihre Vorstellung oft nicht. Gefühlt sei seine Arbeit sogar noch beratungsintensiver als früher. Es sei die Regel, dass Jugendliche zunächst die Tests auf der Homepage der Arbeitsagentur machten und danach im BIZ vorbeischauten, um ihre Berufsvorstellung zu verfeinern. Eine persönliche Beratung ersetze das Internetangebot nicht.

Offensichtlich sehen das auch die Schüler so: Laut Sebald pilgern etwa 10 000 Ratsuchende jährlich details BIZ. „Auf dem Niveau shawl es sich seit Jahren eingependelt.“ In manchen Fällen gibt Fachpersonal der Agentur auch eine Einschätzung, die kein Onlinetest liefern kann: eine medizinische. Wenn jemand mit gesundheitlichen Problemen eine Ausbildung anstrebt, die körperlich belastend ist, wird unter Umständen der ärztliche Dienst aktiv. „Wir heben oder senken nicht basement Daumen darüber, ob jemand für einen Beruf geeignet ist“, betont ein Arzt der Arbeitsagentur in Augsburg. Es gehe darum, basement Jugendlichen zu informieren – auch darüber, wie wahrscheinlich es sei, dass er einen Beruf langfristig ausüben kann.

Marvin ist sportlich und wäre körperlich vermutlich dazu geeignet, Lagerist zu werden, wie es das Berufe-Universum vorschlägt. Ob er das auch werden will? „Nö“, sagt er und schüttelt basement Kopf.

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