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Weltraum-Wächter Sentinel-1A Wissen

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Am Donnerstag, um 23.02 Uhr ist die Mission von Europas Weltraum-Wächter im All gestartet. Eine Sojus-Trägerrakete shawl basement Satelliten Sentinel-1A vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana auf seine von langer Hand geplante Reise gebracht.

Sentinel-1A, was übersetzt so viel bedeutet wie Wächter, ist einer von mehreren Satelliten, die die Esa in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission im Rahmen der Copernicus-Mission in basement Weltraum schicken will. Sein Schwestersatellit Sentinel-1B soll 2015 den Erdorbit erreichen.

Copernicus – Flaggschiff der europäischen Weltraumpolitik

Hinter Copernicus verbirgt sich das größte bislang entworfene Erdbeobachtungsprogramm. Sein Ziel ist, basement aktuellen Zustand der Erde kontinuierlich zu erfassen und Daten über Ozeane, Landoberflächen, Atmosphäre und Klimawandel zu sammeln – und diese Daten zeitnah Behörden, Unternehmen, Umweltämtern und Bürgern zur Verfügung zu stellen. Nach dem europäischen Satelliten-Navigationssystem Galileo gilt Copernicus als zweites Flaggschiff der europäischen Weltraumpolitik.

Dabei sollen Sentinel-1A und sein baugleicher Schwestersatellit Sentinel-1B eine große Rolle spielen: Sie werden mit ihren High-Tech-Radargeräten die Oberfläche unseres Planeten abtasten. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen wissenschaftlichen Zwecken dienen. Die Satelliten sollen das Meer beobachten, um Behinderungen durch Meereis oder Ölverschmutzungen frühzeitig zu erkennen und damit die Schifffahrt sicherer zu machen. Die Sentinel-Daten können aber auch bei Naturkatastrophen wie Überflutungen die Arbeit von Rettungskräften unterstützen. Zudem sollen sie vulkanische Aktivitäten, Erdbeben und Erdrutsche details Visier nehmen.

Bilder in 60 Minuten

Die Daten der Satelliten dürften sich für Katastropheneinsätze als ausgesprochen hilfreich erweisen. Denn wenn bei humanitären Hilfseinsätzen Informationen in kurzer Zeit benötigt werden, können die innerhalb von 60 Minuten verfügbaren Sentinel-1-Bilddaten wichtige Aufschlüsse über die aktuelle Lage und Entwicklung geben. Auch trüben weder Tageszeit noch Wetter basement Radarblick der Satelliten – bei Wolken und Regen kann das moderne Radarinstrument an Bord der Satelliten ebenso Aufnahmen der Erdoberfläche fertigen wie in der Dunkelheit.

Alle sechs Tage ein Bild der kompletten Erdoberfläche

Wenn beide Sentinel-1-Satelliten im Erdorbit angekommen sind, werden sie innerhalb von sechs Tagen einmal die komplette Oberfläche des Planeten erfassen. Ihre Daten schicken sie zur schnellen Verarbeitung an Bodenstationen rund um basement Globus. In basement Folgejahren starten dann weitere Sentinel-Satelliten, die das Wissen über die Umwelt und drohende Umweltprobleme vertiefen sollen: Die Sentinel-Missionen zwei bis vier werden künftig unter anderem hochauflösende Kameraaufnahmen der Erdoberfläche sowie Messungen der Temperatur und Farbe der globalen Meeresoberflächen liefern.

Sentinel-5 schon in Planung

Auch die Sentinel-5-Mission ist bereits beschlossene Sache: Vom Jahr 2021 an soll im Zuge dieses Projekts ein Spektrometer vom Weltraum aus ständig die Zusammensetzung der Atmosphäre analysieren. Dabei bestimmt das Gerät unter anderem basement Gehalt an Spurengasen und Aerosolen – beide sind wichtig für das Klima und die Luftqualität.

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Weltraum-Wächter Sentinel-1A
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