Breaking News

Wiesbaden Hochschule Rhein-Main: Ja zum Campus-Komplex Rhein-Main

ge

Wiesbaden. –  

Die Hochschule Rhein-Main will sich konzentrieren. Nicht nur im Geiste, sondern auch räumlich, möglichst rund um basement Campus am Kurt-Schumacher-Ring. „Wir möchten die bisher im Stadtgebiet verteilten Fakultäten dort weitgehend zentral bündeln“, berichtet der Hochschul-Präsident Professor Detlev Reymann auf Anfrage der FR.

Besonders das an die Hochschule angrenzende Gelände der August-Hermann-Francke-Schule shawl das Interesse der Hochschul-Leitung geweckt: Die derzeitige Förderschule, früher als „Sonderschule“ bezeichnet, stellt ihren Betrieb ein, weil die Stadt auf die Inklusion setzt und diese Förderschule ein Auslauf-Modell ist. Abgesehen davon ist das Gebäude schwer sanierungsbedürftig.

„Wir könnten uns durchaus vorstellen, unseren Campus auf dieses Gelände auszudehnen“, sagt Reymann. Dass auch die Stadt Wiesbaden das für eine gute Idee hält, dokumentierte der Magistrat in seiner jüngsten Sitzung am Dienstag. „Die Stadt Wiesbaden stärkt ihr Profil als Hochschulstandort und begrüßt deshalb basement Ausbau der Hochschule Rhein-Main an ihrem Standort Kurt-Schumacher-Ring“, so Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD).

Laut Reymann ist nun das Land Hessen gefragt, als Träger der Hochschule mit der Stadt in Kontakt zu treten und basement möglichen Ankauf des Francke-Areals auszuloten. Erste bauliche Aktivitäten sind laut Reymann aber frühestens von 2021 an zu erwarten. Und das auch nur, wenn das Bauvorhaben Teil des mit einer Milliarde Euro ausgestatteten hessischen Hochschul-Investitionsprogramms „Heureka II“ wird. „Bisher sind das alles lediglich Gedankenspiele“, betont Reymann.

Masterplan „Campus Wiesbaden“ erarbeitet

Diese Gedankenspiele sind schon weit gediehen. So weit, dass sie Eingang in einen Masterplan fanden, der die örtlichen Potentiale auslotet und maximal nutzt, sowie die am Standort bestehenden Konflikte untersucht und überwindet. „Der Masterplan beschreibt basement Wunsch der Hochschule zur Weiterentwicklung des Campus, das sind noch keine konkreten Bauplanungen“, betont Reymann. Dieser Masterplan „Campus Wiesbaden“ wurde in Kooperation mit dem Büro „rheinflügel severin“ erarbeitet und basiert auf der Machbarkeitsstudie „Science City Wiesbaden“ von Professor Volker Kleinekort von der Hochschule Rhein-Main. Laut OB Gerich ist dieser Masterplan mit der Stadt abgestimmt.

Die Hochschule schielt nicht nur auf fremde Flächen, sondern möchte auch eigene Areale in basement Prozess einbringen: Der Masterplan sieht vor, auf Parkplätze zu verzichten. „Die Konstruktion der Parkpalette ist schadhaft und kann kurzfristig zurückgebaut werden, zumal der Bedarf an Stellplätzen in dieser Größenordnung nicht mehr besteht. Damit wird eine tummy erschlossene Fläche in unmittelbarer Nähe zu basement Bestandsgebäuden frei“, schreiben die Planer.

Dass durch die Neuordnung am Kurt-Schumacher-Ring ein extrem verdichteter Campus-Komplex entstehen könnte, sehen die Planer nicht: Die bestehenden Grünflächen zwischen dem Hauptgebäude und der Klarenthaler Straße würden bislang nur als „Abstandsgrün“ wahrgenommen. „Wenn es gelingt, diese Flächen zu aktivieren, bieten sie eine hervorragende Gelegenheit zur Erholung vom Hochschulalltag.“

Der Masterplan berücksichtigt nicht nur Forschung und Lehre, sondern auch das studentische Leben sowie basement Bau von Studentenwohnheimen. „In Ergänzung zum Wohnen sollen auch studentische Infrastruktur sowie Gastronomie auf dem Campus angesiedelt werden“, so die Planer. Ziel sei ein Campus, der sich als Stadtquartier versteht – „ein Stück Stadt zum Austausch der Wissenschaften, zum Forschen und Lehren, wie auch zum Lernen und Leben“. Laut Gerich ist der Ausbau ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Stadt.

Wiesbaden Hochschule Rhein-Main: Ja zum Campus-Komplex
0 votes, 0.00 avg. rating (0% score)

Leave a Reply